Liederzeit: Volkstümliche Lieder im 17. Jahrhundert

Volkstümliche Lieder im 17. Jahrhundert: Volkslieder nach Zeit und historischen Ereignissen


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Ach bleib mit deiner Gnade

Ach bleib mit deiner Gnade bei uns, Herr Jesu Christ daß uns hinfort nicht schade des bösen Feindes List Ach bleib mit deinem Worte bei uns, Erlöser wert daß uns beid´ hier und dorte sei Güt´ und Heil beschert Ach bleib mit deinem Glanze bei uns, du wertes Licht dein´ Wahrheit uns umschanze damit wir irren nicht Ach bleib mit

Geistliche Lieder | Grabgesänge | Liederzeit: , | 1632


Als ich ein kleiner Junge war (Lied des Narren, Shakespeare)

Als ich ein kleiner Junge war ich weiß, daß ich es war mit he und ho und mit Regen und Wind war jeder Irrsinn wunderbar denn es regnet Regen jeden Tag Doch als ich dann erwachsen war mit he und ho und mit Regen und Wind verschloß man vor Dieben das Herz sogar denn es regnet Regen jeden Tag Als

Liebeslieder | Liederzeit: | 1601


Auf auf ihr meine Lieder (Morgenlied)

Auf auf ihr meine Lieder mein Herz mein Geist und Glieder dem Höchsten Lob zu singen und Opfer ihm zu bringen Er hat die Nacht gewendet das Licht herab gesendet und mich ohn alle Sorgen erweckt an diesem Morgen Er ist mein Schutz gewesen daß ich frisch und genesen an diesem Tag aufstehe und meine Pflicht angehe Es hätten tausend

Geistliche Lieder | Liederzeit: | 1817


Auf auf ihr Reichsgenossen

Auf, auf, ihr Reichsgenossen Der König kommt heran Empfahet unverdroßen Den großen Wundermann Ihr Christen, geht herfür Laßt uns vor allen Dingen Ihm Hosianna singen Mit heiliger Begier Auf, ihr betrübten Herzen Eur König ist euch nah Hinweg all Angst und Schmerzen Der Helfer ist schon da Seht, wie so mancher Ort Hochtröstlich ist zu nennen Da wir ihn finden

Geistliche Lieder | Liederzeit: | | 1667


Befiel du deine Wege

Befiehl du deine Wege und was dein Herze kränkt der allertreusten Pflege des, der den Himmel lenkt Der Wolken, Luft und Winden gibt Wege, Lauf und Bahn der wird auch Wege finden da dein Fuß gehen kann Dem Herren mußt du trauen wenn dir´s soll wohlergehn Auf sein Werk mußt du schauen wenn dein Werk soll bestehn Mit Sorgen und

Geistliche Lieder | Grabgesänge | Liederzeit: | 1676


Bis hierher hat mich Gott gebracht

Bis hierher hat mich Gott gebracht durch seine große Güte bis hierher hat er Tag und Nacht bewahrt Herz und Gemüte, bis hierher hat er mich geleit´ bis hierher hat er mich erfreut bis hierher mir geholfen. Hab Lob und Ehr, hab Preis und Dank für die bisher´ge Treue, die du, o Gott, mir lebenslang bewiesen täglich neue. In mein

Geistliche Lieder | Liederzeit: | 1685


Christus der ist mein Leben

Christus der ist mein Leben Sterben ist mein Gewinn Dem tu ich mich ergeben mit Fried fahr ich dahin Mit Freud fahr ich von dannen zu Christ, dem Bruder mein auf daß ich zu ihm komme und ewig bei ihm sei Ich hab nun überwunden Kreuz Leiden, Angst und Not durch sein heilig fünf Wunden bin ich versöhnt mit Gott

Geistliche Lieder | Grabgesänge | Liederzeit: | 1609


Darüber geht nichts

Spaziern auf grüner Auen die Blümlein schön anschauen erquickt des Menschen Herz aber zarte Jungfräuelein erfreuen mehr das Herze mein und wenden allen Schmerz Jagen in Berg und Thalen reiten auf schön Cabalen erquickt des Menschen Herz aber zarte Jungfräuelein erfreuen mehr das Herze mein und wenden allen Schmerz Schön lieblich musicieren und Instrumenta hören dem Herzen gibt viel Freud

Liebeslieder | Liederzeit: | 1623


Das Vaterland ruft mich zum heiligen Streite

Das Vaterland ruft mich zum heiligen Streite Muß scheiden, ihr Lieben, ade Ach, stillet die Tränen, Gott ist mein Geleite Er hilft, daß ich wieder euch seh! Wer redlich, wie wir seiner Heimat ergeben den schützet der Himmel vor Weh! Mein Herz, euch, ihr Lieben Der Heimat mein Leben Gott, schütz euch, ihr Teuren, ade Ach senket den Blick nicht

Soldatenlieder | Liederzeit: | , | 1626


Dein Gnad dein Macht und Herrlichkeit

Dein Gnad dein Macht und Herrlichkeit o Herr uns alle hocherfreut Du großer Gott hast uns erhört durch deine Güte reich beschert Von ganzem Herzen danken wir hierfür o Gott und Vater dir Gelobt sei Herr dein Güt und Macht die uns so gnädiglich bedacht Text und Musik: Albert Curtz, in: “Die Harpffen Davids” Mit Teutschen Saiten bespannet (Augsburg, 1659,

Geistliche Lieder | Liederzeit: | 1659



Liederzeit: Volkstümliche Lieder im 17. Jahrhundert