Liederzeit: 16. Jahrhundert

16. Jahrhundert: Volkslieder nach Zeit und historischen Ereignissen


mp3 anhören CD buch

Das Mägdlein will ein Freier hab´n (Für Fünfzehn Pfennige)

Das Mägdlein will ein Freier hab’n, Und sollt sie’n aus der Erde grab’n, Für fünfzehn Pfennige. Sie grub wohl ein, sie grub wohl aus, Und grub nur einen Schreiber heraus Für fünfzehn Pfennige Der Schreiber hat das Geld so viel Er kauft dem Mädchen, was sie will Für fünfzehn Pfennige Er kauft ihr wohl ein Gürtel schmal der strotzt von

Liebeslieder | Liederzeit: | 1600


Daß man den Sommer gewinnen mag

Heut ist auch ein frölicher Tag daß man den Sommer gewinnen mag alle ir herren mein, der Sommer ist fein! So bin ich der Winter, ich gib dirs nit recht, o lieber Sommer, du bist mein knecht! alle ir herren mein, der Winter ist fein! So bin ich der Sommer also fein, zu meinen Zeiten da wechst der Wein; alle

Brauchtum | Sommerlieder | Liederzeit: | 1580


Den liebsten Buhlen den ich han

Den liebsten Buhlen, den ich han er leit beim Wirt im Keller er hat ein hölzern Röcklein an und heisst der Muskateller! Er hat mich nächtens trunken g´macht und fröhlich heut den ganzen Tag, Gott, geb ihm heint ein gute Nacht Von diesem Buhlen, den ich mein will ich dir bald eins bringen es sei der allerbeste Wein macht lustig

Trinklieder | Liederzeit: | 1570


Der Gutzgauch auf dem Zaune saß

Der Gutzgauch auf dem Zaune saß es regnet sehr und er ward naß Darnach do kam der Sonnenschein Der Gutzgauch der ward hübsch und fein Da schwenkt er seine Federn aus Und flog damit auf Goldschmieds Haus Ach lieber Goldschmied, lieber Goldschmied mein Schmied mir von Gold ein Ringelein Der Gutzgauch breit´ die Flügel aus Und flog wohl vor Herzliebchens

Liebeslieder | Liederzeit: | 1540


Der heilig Herr sant Matheis

Der heilig Herr sant Matheis Der schleußt uns auf die Thür Um seinen Tag zerbrichts Eis Der Pflug der kommt herfür So naht es sich dem Sommer Der Vögel Traum vergaht Verlassen ihren Kummer Krähen mit großem Brummer Das macht die Habersaat. SantJörg, der edel Ritter schon Der bringet uns den Maien Daß die Frauen und die Mann Sehn mit

Bauernlieder | Geistliche Lieder | Liederzeit: | , , , , | 1600


Der Herzog Ernst aus Schwabenland (Die Ritterfahrt)

Der Herzog Ernst aus Schwabenland Muß fliehen aus des Königshand Er stieg zu Schiff mit dem Geleit Das Meer war tief , das Meer war breit und scheint auch alle Hilfe fern Vertraue du nur Gott dem Herrn Im Meer stand ein Magnetenberg Der zog des Herren Schifflein an Das Wasser stand rings um das Schiff der edle Herr konnt

Balladen | Liederzeit: | , | 1470


Der König wohl zu dem Herzog sprach

Der König wohl zu dem Herzog sprach: “Ach Bruder, herzlieber Bruder! Ach Bruder, herzliebster Bruder mein wie wollen wir das nun beginnen daß wir das freie reiche Dithmarschenland ohne unsern Schaden können gewinnen?” Sobald das Reinholt von Mailand vernahm mit seinem langen gelben Barte der sprach: „Wolln machen einen Boten bereit und schicken nach der großen Garde; will uns die

Freiheitslieder | Liederzeit: | 1500


Der Kuckuck auf dem Zaune saß

Der Kuckuck auf dem Zaune saß es regnet sehr und er ward naß – Kuckuck, Kuckuck! Darauf da kam der Sonnenschein, der Kuckuck der war hübsch und fein, Kuckuck, Kuckuck! Darauf da schwang er sein Gefieder, und flog damit wohl übern See Kuckuck, Kuckuck! Text und Musik: geht zurück auf ein Lied aus dem 16. Jahrhundert: Der Gutzgauch auf dem Zaune saß (aus

Kinderlieder | Liederzeit: | 1600


Der Kuckuck auf dem Zaune saß (1808, Goldschmied)

Der Kuckuck auf dem Zaune saß Es regnet sehr und er ward naß Da kam ein hoher Sonnenschein Der Kuckuck, der ward hübsch und fein Dann schwang er sein Gefieder Wohl übern See hinüber. Kuckuck, Kuckuck, Kuckuck Da wandte er sich schnelle her Er sang so traurig, bange, schwer Von rotem Gold ein Ringelein Ließ ich im Bett der Liebsten

Liebeslieder | Liederzeit: | | 1808


Der Mai tritt ein mit Freuden

Der Mai tritt ein mit Freuden Hinfährt der Winter kalt Die Blümlein auf der Heiden Blühen gar mannigfalt Ein Röselein zarte Von Farbe so schön das blüht in meinem Garten vor allen ichs krön Es ist so wohlgemute Das Röselein rot Erfrischet Sinn und Mute Errettet aus der Not Es ist mein Ehrepreise Dazu mein Augentrost Und hat mit allem

Frühlingslieder | Liederzeit: | | 1840



Liederzeit: 16. Jahrhundert