Wohl unter einer Linde schlief ich

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Wohl unter einer Linde schlief ich

Wohl unter einer Linde
schlief ich die Nacht
in mein feins Liebchen Armen
die ganze Nacht

Die Blätter von der Linden
Die  fielen auf mich
Dass mich mein Schatz verlassen hat
Das Kränket mich.

Daß mich mein Schatz verlassen hat,
Das heißt also:
Es findt sich wohl ein Anderer,
Dann bin ich froh.

Des Abends in der Spate
Kommt er vor die Tür
Mit ihrem kleinen Riegelein
Riegelt sie die Tür.

Mit seinem blanken Degen
Zieht er ins Feld
Zu Wasser und zu Lande
Wie es ihm gefällt.

Text und Musik: Verfasser unbekannt
Deutscher Liederhort (1893, Nr. 683b)

in: Büsching und Hagen, Volkslieder 1807. Nr. 107
Aus Volksmund in der Priegnitz (Vormark) mit Melodie aufgezeichnet durch Dr. Kannegießer, Abdr. Kretzschmer I, 229)

Geschichte dieses Liedes:


Liederthema:
Liederzeit: (1807)
Region:

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