Wiedersehn

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Wiedersehn!
Wort des Trostes, o wie schön
Tönst du vom geliebten Munde,
wenn in banger Abschiedsstunde
wir am Scheidewege stehn,
Wiedersehn!

Wiedersehn!
Hoffnungsstrahl an fernen Höh’n,
der den Trauerpfad erhellet!
Den beklemmten Busen schwellet,
Dein melodisches, Getön,
Wiedersehn!

Wiedersehn!
Selig, wem nach Trennungswehn
sich verkläret deine Sonne!
Wenn in der Umarmung Wonne
Erd‘ und Himmel rings vergehn,
Wiedersehn!

Text: Verfasser unbekannt
Musik: Friedrich Heinrich Himmel (vor 1817)
Volkstümliche Lieder der Deutschen (1895)

Anmerkungen zu "Wiedersehn"

Das Lied steht zuerst in „Maurische gesellschaftliche Lieder“, Berlin 1817, S 121. Verfasser unbekannt. Melodie hier eine Chor-Arie der Currende in Weimar von 1820-1849 gesungen. Komponist: F. H. Himmel. Eine verkünstelte Melodie von Zumsteeg bei Fink Hausschatz Nr 1000

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