So hab ich nun die Stadt verlassen

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So hab ich nun die Stadt verlassen

So hab ich nun die Stadt verlassen
wo ich gelebet lange Zeit;
ich ziehe rüstig meine Strassen
es gibt mir niemand das Geleit.

Man hat mir nicht den Rock zerrissen –
es wär auch schade für das Kleid,
noch in die Wange mich gebissen
vor übergrossem, grossem Herzeleid.

Auch keinem hat’s den Schlaf vertrieben
dass ich am Morgen weiter geh‘;
sie konnten’s halten nach Belieben
von einer aber tut’s mir weh

Text: Ludwig Uhland (1811, auch unter dem Titel: „So hab ich denn die Stadt verlassen“)
Musik: Konradin Kreutzer (1818, „In der Schlußstrophe setzt der Komponist beim Asterix * „es“ statt „e“ und wiederholt diese Zeile, indem er aber „e“ wieder herstellt )

"So hab ich nun die Stadt verlassen" in diesen Liederbüchern

Allgemeines Deutsches KommersbuchVolkstümliche Lieder der Deutschen (1895, Nr. 520) — Alte und Neue Lieder (ca, 1910, erstes Heft) —

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