Bremer Stadtmusikanten

Schneewalzer

Wann´s kan Schnee mehr aber schneibt
und der Kerschbam Blätter treibt
wann die Bienen umer sumt
und die Schwalben wieder kumt
wann das Täuble g´schamig kirt
und der Tauber Herzweh g´spürt
gelt das is die schöne Zeit
die a uns Zwa gar so g´freut

Diandle hörst denn du dein Buam sei Standerl nit?
Mach‘ doch’s Fensterl auf
mach‘ doch’s Fensterl auf
Schau, i bring dir heunt an schönen Buschen mit
und a Busserl, und a Busserl
und a herzig’s Busserl drauf

Sigst, sogar der Stiglitz durt
singt mit mir in anerfurt
selbst das Omaschle bein Bach
pfeift mir schon mei Liadle nach
lei nur du, du bleibst ganz kalt
wia der Kieselstan in Wald
Diandle, sei nit gar so thär
sunsten sigst mi niamermehr

Text und Musik: Thomas Koschat (1845-1914), aus Kärnten, Österreich. Ab etwa 1900 unter dem Titel „Schneewalzer“ bekannt. Ursprünglich unter dem Titel „Jägerständchen“, gemütlich vorzutragen, der Walzer Nr. 1 einer „Walzer-Idylle“ mit dem Titel „Ein Sonntag auf der Alm“ (für Männerchor und Orchester) 1887 veröffentlicht.

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Liederthema: Liebeslieder
Liederzeit: (1887)
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Empfehlung: Liebeslieder-Album

Liebeslieder

Preis der deutschen Schallplattenkritik für das Liebeslieder Album der Grenzgänger! Von Heines „Loreley“ über „Es waren zwei Königskinder“ bis zu einer an Elvis Presleys „Fever“ erinnernden Version von „Wenn alle Brunnen fliessen“. Am Ende dann Schillers „Ode an die Freude“ und ein Hochzeitstanz, der Mendelssohn-Bartholdy und Wagner vereint!. Ein außergewöhnliches Album mit aufwändig gestaltetem, 40-seitigen Booklet mit allen Texten und Hintergründen zu den Liedern.