Bremer Stadtmusikanten

Wann die Sunn untergeht und die Nachtigall singt
gfreut s Deandl allmal, wann da Bua zu ihr kimmt
sie losst aussi beim Fensta, wann d Nachtigall schlagt
und dawei steht da Bua vorn ihrn Bett

Bei mein Deandl is aus, wan i sag, i geh z’Haus
wias jammert ums bleibn, is net zum beschreibn
tuat ihr’s Herzel so weh, wann i sag, i muaß geh
und dann gib i ihr a Busserl a zwee


Und i kunnt eahm net feind sein, dem Deandl, dem kloan
weils allawei woant, wnn i sag, i geh hoam
drum bleib i bei ihr, solang als mi gfreut
bis da Gugug und’s Rotkröpfert schreit


„Steig net so laut eina, es kracht ja da Bodn
bist a sakrische Bua, hast dei Schuach net auszogn
und a Stund hamas z’plauschn, a Stund hamas z’redn
und a stund hamas Busserl herzgebn“


(aus Bayern)

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Empfehlung: Liebeslieder-Album

Liebeslieder

Preis der deutschen Schallplattenkritik für das Liebeslieder Album der Grenzgänger! Von Heines „Loreley“ über „Es waren zwei Königskinder“ bis zu einer an Elvis Presleys „Fever“ erinnernden Version von „Wenn alle Brunnen fliessen“. Am Ende dann Schillers „Ode an die Freude“ und ein Hochzeitstanz, der Mendelssohn-Bartholdy und Wagner vereint!. Ein außergewöhnliches Album mit aufwändig gestaltetem, 40-seitigen Booklet mit allen Texten und Hintergründen zu den Liedern.