Schätzle was hab ich dir Leids getan

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Schätzle, was Hab ich dir Leids getan
Daß du dein Bürschle nicht schauest an?
Daß du dein Äuglein so unter dich schlägst
Daß du zu mir keine Liebe mehr trägst.

Schau mir nur einmal ins Angesicht
Schau, wie die Lieb mich hat zugericht
Schmeckt mir ja weder Speise noch Trank
Bin ja von lauter Liebe so krank

Wenn gleich der Himmel papieren wär
Und jedes Sternlein ein Schreiberle wär
Und schrieben ein jedes mit sieben Händ
Schrieben sie doch meiner Liebe kein End

Text und Musik: Verfasser unbekannt
Deutscher Liederhort II (1893, Nr. 586 „Unendliche Liebe“, ohne Melodie)

Anmerkungen zu "Schätzle was hab ich dir Leids getan"

Meinert Nr. 126, S. 253. Dieser Text nimmt eine andere Schlußwendung. Der Schluß vom papiernen Himmel ist eine Wanderstrophe, vergl. das Schweizerlied: „Es het e Buur es Töchterli“ (I. Bd. Nr. 80) und das Lied: „Mein Schätzchen will wandern“ (Nr. 589)

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