Liedergeschichte: Wir treten zum Beten

Zur Geschichte von "Wir treten zum Beten": Parodien, Versionen und Variationen.

Ein Lied aus Kremsers Bearbeitung fand ganz besonders die Gunst Sr Majestät, es ist das hier folgende Dankgebet. Bei den Gottesdiensten in der Schloßkapelle zu Potsdam wurde es auf Kaiserlichen Befehl durch den Domchor und den Koslekschen Bläserbund nach einer Bearbeitung vom Prof. Alb. Beđer wiederholt zur Aufführung gebracht und fand bald weiteste Verbreitung, so dass es in Schulen und von Männergesangvereinen bei feierlichen Veranlassungen 1894 wiederholt gehört wurde. (Böhme, Volkstümliche Lieder der Deutschen, 1895)

Wilt heden nu treden voor God den Heere Hem boven al loven van herten seer End’ maken groot zijns lieven namens eere Die daar nu onsen vijan slaat terneer Ter eeren ons Heeren wilt al u dagen Dit wonder bijzonder gedencken toch Maekt u, o mensch voor God steets wel te dragen Doet ieder recht ... Weiterlesen ... ...


Wir treten mit Beten vor Gott den Gerechten. Er waltet und haltet ein strenges Gericht. Er läßt von den Schlechten die Guten nicht knechten; Sein Name sei gelobt – er vergißt unser nicht. Herr, laß uns nicht ! Im Streite zur Seite ist Gott uns gestanden, Er wollte, es sollte das Recht siegreich sein: Da ... Weiterlesen ... ...

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Wir treten zum Beten vor Gott den Herren ihn droben zu loben mit Herz und Mund. so rühmet froh seines lieben Namens Ehre der jetzo unsern Feind warf auf den Grund Der Böse, Arglose zu Fall zu bringen schleicht grollend und brüllend dem Löwen gleich und suchet, wen er grausam mag verschlingen wem er versetzen ... Weiterlesen ... ...

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Wir werben im Sterben Um ferne Gestirne. Sie blinken im Sinken Und stürzen in Nacht. Es wollen die Massen Nicht das Leben hassen. Die Freiheit ruft empor, Von den Sternen bekränzt Die Zeiten entgleiten. Die Erde erbebte. Es krallte das Alte Ins Herz junger Zeit. Da mußten die Bleichen Den Schreitenden weichen, Du Volk wurdest ... Weiterlesen ... ...


Wir litten und stritten in leidvollen Jahren in Flammen zusammen stolz gegen die Welt die Heimat zu wehren vor feindlichen Scharen in Not und Gefahren auf uns nur gestellt In Schlachten und Wachten vom Lorbeer zerrieben die Stirnen, in Hirnen die wehvolle Not ist nichts uns geblieben, als dich, Land, zu lieben Wir sind dir ... Weiterlesen ... ...

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Wir stehen und flehen zum Gott der Germanen und schwören beim Lichte, das über uns schwebt zu wandeln und handeln im Geiste der Ahnen die kämpfend und siegend auch uns vorgelebt Wir schwören in Ehren und rein zu erhalten das Blut, so aus nordischem Urquell es floß in Wollen und Sollen sich arisch gestalten wer ... Weiterlesen ... ...

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Wir reichen einander zum Schwure die Hände wir stehen geschlossen zu schlichten den Streit wir wollen zertrümmern die trennenden Wände versöhnen alle die, die noch heute entzweit Wir wollen die Deutschen als Brüder vereinen denn Einigkeit einzig hilft Deutschland empor wir wollen nicht klagen, wir wollen nicht weinen nur Arbeit bringt Vergangenes wieder empor Wir ... Weiterlesen ... ...


O Vater Berater und Schirmherr der deinen ach höre, erhöre ihr kindliches Flehn Laß strahlend das Licht deiner Wahrheit uns scheinen laß freudig im Glauben des Heilands uns stehn Du Tröster, Erlöster, gewaltiger Meister vergehen, verwehen laß nichtigen Tand Weck auf die Gewissen, geleite die Geister in Kraft und in Reinheit mach stark unser Land ... Weiterlesen ... ...

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