Wir reichen einander zum Schwure die Hände

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Wir reichen einander zum Schwure die Hände
wir stehen geschlossen zu schlichten den Streit
wir wollen zertrümmern die trennenden Wände
versöhnen alle die, die noch heute entzweit

Wir wollen die Deutschen als Brüder vereinen
denn Einigkeit einzig hilft Deutschland empor
wir wollen nicht klagen, wir wollen nicht weinen
nur Arbeit bringt Vergangenes wieder empor

Wir werden nicht ruhen bis Deutschland genesen
wir werden nicht rasten im friedlichen Krieg
wir werden nicht lassen vom jungdeutschen Wesen
wir bauen auf den Herrn, den in ihm wohnt der Sieg
Das walte Gott!

Text: Krause-Cassel –
Musik: auf die Melodie des niederländischen Dankgebetes nach der Schlacht Wir treten zum Beten
in — Liederbuch des jungdeutschen Ordens (1921) —

Liederthema:
Liederzeit: vor 1921 : Zeitraum:
Geschichte dieses Liedes:

Zur Geschichte dieses Liedes:

Parodien, Versionen und Variationen:

Ein Lied aus Kremsers Bearbeitung fand ganz besonders die Gunst Sr Majestät, es ist das hier folgende Dankgebet. Bei den Gottesdiensten in der Schloßkapelle zu Potsdam wurde es auf Kaiserlichen Befehl durch den Domchor und den Koslekschen Bläserbund nach einer Bearbeitung vom Prof. Alb. Beđer wiederholt zur Aufführung gebracht und fand bald weiteste Verbreitung, so dass es in Schulen und von Männergesangvereinen bei feierlichen Veranlassungen 1894 wiederholt gehört wurde. (Böhme, Volkstümliche Lieder der Deutschen, 1895)