Wilt heden nu treden

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Wilt heden nu treden

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Wilt heden nu treden
voor God den Heere
Hem boven al loven
van herten seer
End’ maken groot zijns
lieven namens eere
Die daar nu onsen
vijan slaat terneer

Ter eeren ons Heeren
wilt al u dagen
Dit wonder bijzonder
gedencken toch
Maekt u, o mensch
voor God steets wel te dragen
Doet ieder recht en
wacht u voor bedrog

D’arglosen, den boosen
om yet te vinden
Loopt driesschen, en briesschen
gelyck een leeu
Soeckende wie hy
wreedelyck verslinden
Of geven mocht
een doodelycke preeu

Bidt, waket end’ maket
dat g’in bekoring
End’ ’t quade met schade
toch niet en valt
U vroomheyt brengt
den vijant tot verstoring
Al waer sijn rijck nog
eens so sterck bewalt

Text: Adrian Valerius
Musik: auf die Melodie von „Hej wilder dan wild“
in Volkstümliche Lieder der Deutschen (1895)

Aus Nederlandtsche Gedenck-Clanck van Adrian Valerius, Harlem, 1626 S. 170. Wiederholt in der Neuausgabe mit Klavierbegleitung durch Dr. A. D. Loman „Oudt Nederlandsche Liederen uit den Nederl. Gedencclanck van Adr. Valerius“, Utrecht 1871. Das Lied versetzt uns in das Jahr 1597, als in den Niederlanden aus Anlass der glorreichen Siege des Prinzen Moriz, außerordentliche Bitt- und Danktage gehalten und sogar Denkmünzen geschlagen wurden. Die als Ton (Stem) benutzte Melodie gehört zu einem weltlichen Klagelied eines zum Tode Verurteilten „Hej wilder dan wild“.

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