Liedergeschichte: Lili Marleen

Zur Geschichte von "Lili Marleen": Parodien, Versionen und Variationen.

„Lili Marleen“ wurde in der Nacht vom 3. auf den 4. April 1915 mit zunächst nur drei Strophen von Hans Leip auf eine eigene Melodie getextet. Das Lied vom Soldaten, der sich beim Posten stehen heimlich mit seiner Liebsten trifft, hat mehrere ältere Volkslieder zum Vorbild. Der erste Millionenhit in deutscher Sprache – mit der dritten Vertonung von Norbert Schulze – wurde wiederum noch zu Kriegszeiten vielfach parodiert.

An der Weichsel gegen Osten da stand ein Soldat auf Posten sieh da kam ein schönes Mädchen brachte Blumen aus dem Städtchen Ei, wohin du schöne Rose? Ei, wohin du Himmelsknospe? Ich bring Blumen dir zum Strauße und dann eile ich nach Hause Ganz verdächtig scheint die Sache du mußt mit mir auf die Wache ... Weiterlesen ... ...

Schönster Schatz tu mir erlauben eine kleine Viertelstund deinen Rosenmund zu küssen eh die Nachtpatrouille kommt Meinen Rosenmund zu küssen ei, das kann ja wohl geschehn Aber schönster Schatz, du mußt auch wissen ob wir hier auch sicher stehn Was seh´ich in der Ferne und was kommt von fern daher Tritt ein wenig näher und ... Weiterlesen ... ...

Das Herz tut mir so weh Marie nach dir steht all mein Sinn weil ich Patrulljen geh, Marie und auf der Wache steh, Marie und ganz alleinigs bin Der Wind geht ´mentisch kalt, Marie besonders an die Händ´ Es ist kein Aufenthalt, Marie der wo den Menschen g´fallt, Marie wenn einer Posten brennt Ja, wenn ... Weiterlesen ... ...

Vor der Kaserne bei dem großen Tor Stand eine Laterne und steht sie noch davor So wollen wir uns da wieder seh´n Bei der Laterne wollen wir steh´n Wie einst, Lili Marleen. Unsere beiden Schatten sah’n wie einer aus Daß wir so lieb uns hatten, daß sah man gleich daraus Und alle Leute soll’n es seh’n ... Weiterlesen ... ...

Hier steht keine Laterne und auch kein grosses Tor Hoch über uns die Sterne ringsum das schwarze Moor (wiesse Meer?) Am Stützpunkt nachts ich Posten steh erfror´ne Nas, erfror’ne Zeh, …. Südlich des Ilmensee Wir bauen unsre Bunker Gerät das ist sehr knapp Mit dem Taschenmesser hau´n wir die Bäume ab Seh´n unsre Bunker erst ... Weiterlesen ... ...

Ich muß heut an Dich schreiben Mir ist das Herz so schwer Ich muß zu Hause bleiben Und lieb Dich doch so sehr Du sagst, Du tust nur Deine Pflicht Doch trösten kann mich das ja nicht Ich wart an der Laterne — Deine Lili Marleen — Was ich still hier leide Weiß nur der ... Weiterlesen ... ...

Auf dem Weg nach Narwa da steht ein Bataillon, das sind die letzten Reste von Neerlands Division Sie möchten so gerne Moskau sehen aber mussten leider stiften gehen wie eins Napoleon Text: Verfasser unbekannt Musik: auf die Melodie „LIli Marleen“ von Nobert Schulze, 1939 aus dem Internet (Forum.Axishistory,com) ...

Vor den Toren Moskaus stand ein Bataillon es waren noch die Reste von einer Division Die Deutschen wollten Moskau sehn sie mussten aber türmen gehen wie einst Napoleon Und es rief der Posten Die Russen kommen schon es kann dein Leben kosten Kam´rad, drum lauf davon Gewehr und Stiefel blieben stehn wir mussten aber türmen ... Weiterlesen ... ...

Als wir vor Moskau lagen da lagen wir im Schnee kaputt sind alle Wagen erfroren Nas und Zeh Und langsam deckt zur Wintersruh der Schnee die letzten Reste zu der stolzen Mot. I. D. der stolzen Mot. I. D. Text: Verfasser unbekannt. Lili Marleen-Parodie aus dem Russlandfeldzug, hier über den Untergang der „stolzen Motorisierten Infanterie ... Weiterlesen ... ...

Rindfleisch ist teuer Schweinefleisch ist knapp, gehn wir zu Frau Bender und kaufen uns Trapp trapp, und alle Leute soll’n es sehn wenn wir bei Benders Schlange stehn für 1 Mark und 10 wie einst Lili Marleen. Text: Verfasser unbekannt, „Frau Bender: eine Metzgerei in Neuss, wo man „Trapp trapp“ – also Pferdefleisch – kaufen ... Weiterlesen ... ...