Jahrgang 1900-1919

Alfred Zschiesche (*22.02.1908 in Wiesbaden; † 26.02.1992 in Trippstadt / Pfälzerwald) ist vor allem bekannt durch sein Fahrtenlied „Wenn die bunten Fahnen wehen“ (1932).  Zschiesche war aktiv im Nerother Wandervogel, (Fahrtenname alf); nach dem Verbot der Bündischen Jugend 1933 kam er wegen „bündischer Umtriebe“ vier Wochen ins Gefängnis (es genügte, mit einer Gruppe, die nicht ... Weiterlesen ... ...


Werner Altendorf verfasste Lieder, Gedichte und Laienspiele für die SA und für die HJ. Seine Schriften wie z.B.  „Hitlerjungens im Kampf“ , „Trutz Teufel und Tod“, „Ein junges Volk steht auf“ wurden nach 1945 in der DDR auf die Liste der auszusondernden Literatur gesetzt .Altendorf beging am 3. Mai 1945 in Bad Kleinen Selbstmord. Der überzeugte ... Weiterlesen ... ...


Heinrich Anacker war einer der aktivsten und erfolgreichsten Propaganda-Schriftsteller des Nationalsozialismus, Geboren wurde er am  29. Januar 1901 in Buchs (Kanton Aargau) und starb am 14. Januar 1971 in Wasserburg am Bodensee. Das ehemalige Mitglied des Wandervogel war persönlich bekannt mit führenden Nationalsozialisten wie Julius Streicher, der ihn förderte. So wurde er zum Reichskultursenator ernannt und von den Machthabern mit diversen „Preisen“ ... Weiterlesen ... ...


Cesar Bresgen wurde am 16. Oktober 1913 in Florenz  als Sohn des Künstlerehepaares Maria und August Bresgen geboren. Die Kindheit und Jugend verbrachte er in Zell am See, München, Prag und Salzburg. Von 1936 bis 1938 war Bresgen beim Bayerischen Rundfunk beschäftigt, danach wurde er Professor für Komposition am Salzburger Mozarteum. Außerdem leistete er Pionierarbeit beim Aufbau ... Weiterlesen ... ...


Der Kirchenmusiker Emil Kübler wurde am 16. April 1909 in Honau (Lichtenstein in Württemberg) als Sohn eines Pfarrers und ? geboren. Er studierte in Stuttgart Klavier und Orgel, verlor aber im Zweiten Weltkrieg seinen rechten Arm. Nach dem Krieg studierte er Kirchenmusik und wurde Bezirkskantor auf den Fildern. (Sauerkrautkantate). Er schrieb auch Gedichte für „Nacht über weissen Hügeln“, ... Weiterlesen ... ...


Ernest Majo –  geboren am 25. August 1916 in Herne – gestorben am 22. August 2002 in Schramberg. Von Ernest Majo unter anderem im Liederbuch der Bundeswehr Wir marschieren in den jungen Morgen (1962) T u M: Ernest Majo, aus dem 1. Wettbewerb der Bundeswehr für neue Soldatenlieder Hievt die Anker Matrosen T u M: ... Weiterlesen ... ...


Fritz Rotter wurde am 3. März 1900 in Wien geboren. Noch während des ersten Weltkriegs, im Alter von 17 Jahren,  verfasste Fritz Rotter für etliche Kabaretts, darunter auch das „Simplicissimus“ (das Simpl) in Wien, Texte und Chansons. In Berlin arbeitete er in den 1920er Jahren mit Robert Stolz, Ralph Benatzky und anderen, schrieb Schlagertexte und ... Weiterlesen ... ...


Anna Gmeyner (geboren am 16. März 1902 in Wien, gestorben am 3. Januar 1991 in York) (nicht Anna Gmeiner) wächst in einem liberalen jüdischen Elternhaus auf. Sie gibt Kurse für Arbeiterkinder, arbeitet als Dramaturgin bei Erwin Piscator, schreibt Lieder und Balladen, die u.a. von Hanns Eisler und Herbert Rappaport vertont werden. Nach der Machtübername der ... Weiterlesen ... ...


Alexander Sydow (1905-1981) textete und komponierte unter dem Pseudonym Armin Greifenberg und arbeitete eng mit Fritz Jeßler zusammen. Aus dieser Zusammenarbeit entstanden über 100 Chorwerke, die während der Singwochen auf dem Heiligenhof Verbreitung gefunden haben. Diese Singwochen fanden seit 1958 auf dem Heiligenhof / Bad Kissingen statt, Fritz Jeßler leitete diese bis zur 51. Ostersingwoche ... Weiterlesen ... ...


Der Liedtexter und Germanist Hannes Kraft wurde am 19. Februar 1909 geboren, er starb am 8. Januar 1983. Er war Mitglied der Hitlerjugend und der NSDAP. Seine 1939 mit Hubert Iven verfasste Schrift „Jungvolk erlebt seine Heimat: ein Tag aus einem Zeltlager“, wurde nach Ende der nationalsozialistischen Herrschaft in der sowjetischen Besatzungszone auf die Liste ... Weiterlesen ... ...