Liederlexikon: Bresgen

| | 1913

Cesar Bresgen wurde am 16. Oktober 1913 in Florenz  als Sohn des Künstlerehepaares Maria und August Bresgen geboren. Die Kindheit und Jugend verbrachte er in Zell am See, München, Prag und Salzburg. Von 1936 bis 1938 war Bresgen beim Bayerischen Rundfunk beschäftigt, danach wurde er Professor für Komposition am Salzburger Mozarteum. Außerdem leistete er Pionierarbeit beim Aufbau des Jugendmusikschulwerkes. Bresgen schuf dazu zahlreiche Vokalwerke für die Hitlerjugend. 1976 erhielt er den Großen Österreichischen Staatspreis. Cesar Bresgen starb am 7. April 1988 in Salzburg.

Seit 1934 war Bresgen Mitglied der Hitlerjugend, in der er bis zum Obergefolgschaftsführer (1943) aufstieg. 1935 wurde er Mitglied des NS-Lehrerbundes, 1937 wurde er zusätzlich Mitglied der Nationalsozialistischen Kulturgemeinde München und arbeitete im Kulturamt der Reichsjugendführung mit. Nach einem Selbstzeugnis war er obwohl ohne Parteibuch eifriger Nationalsozialist. Der Historiker Michael H. Kater bewertete Bresgen aufgrund seiner Produktivität und seiner Resonanz als fleißigsten und populärsten Komponisten der Hitlerjugend.

Weitere Informationen: http://de.wikipedia.org/wiki/Cesar_Bresgen




"Bresgen" im Archiv:

Durch Feld und Buchenhallen (Wanderlied)

Durch Feld und Buchenhallen bald singend und bald fröhlich still recht lustig sei vor allem wer´s Reisen wählen will Wenn´s kaum im Osten glühte die Welt noch still und weit, da weht recht durchs Gemüte die schöne Blütenzeit Die Lerch´ als Morgenbote sich in die Lüfte schwingt eine frische Reisenote …

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Mich brennts in meinen Reiseschuhn

Mich brennt´s in meinen Reiseschuh´n fort mit der Zeit zu schreiten was wollen wir agieren nun vor soviel klugen Leuten Es hebt das Dach sich von dem Haus und die Kulissen rühren und strecken sich zum Himmel raus Strom, Wälder musizieren Da gehn die einen müde fort Die andern nahn …

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O du stille Zeit

O du stille Zeit, Kommst, eh wir´s gedacht über die Berge weit, über die Berge weit Gute Nacht! In der Einsamkeit rauscht es nun sacht, Über die Berge weit, über die Berge weit, Gute Nacht! Text: Joseph v. Eichendorff (1788-1857) Musik: Cesar Bresgen (1913-1988)

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