Bremer Stadtmusikanten

Anacker

Heinrich Anacker

| | 1901

Heinrich Anacker war einer der aktivsten und erfolgreichsten Propaganda-Schriftsteller des Nationalsozialismus, Geboren wurde er am  29. Januar 1901 in Buchs (Kanton Aargau) und starb am 14. Januar 1971 in Wasserburg am Bodensee. Das ehemalige Mitglied des Wandervogel war persönlich bekannt mit führenden Nationalsozialisten wie Julius Streicher, der ihn förderte. So wurde er zum Reichskultursenator ernannt und von den Machthabern mit diversen „Preisen“ ausgezeichnet.
Anacker war der erste, der Gedichte über die NS-Bewegung geschrieben hatte. Viele der Marschlieder, die man in der Hitler-Jugend und anderen NS-Organisationen sang, hat er geschrieben: „Antje, mein blondes Kind“, „Braun ist unser Kampfgewand (Kampflied der SA)“, „Englands Stunde hat geschlagen“, „Die Fackel geht von Hand zu Hand“, „Hört ihr die Trommel schlagen? (Lied der HJ)“.
Anacker lebte nach dem Krieg gegen Zahlung einer geringen Geldstrafe und nach ein paar Tagen Sonderarbeit unbehelligt am Bodensee.

Wir werdend Volk, wir sind der rohe Stein /
Du, unser Führer, sollst der Steinmetz sein
der Steinmetz, der mit schöpf´rischer Gewalt /
den Stein erlöst von seiner Ungestalt
Schlag immer zu Wir halten duldend still,/
da deine strenge Hand uns formen will.
(Heinrich Anacker – zitiert nach Wikipedia)

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Anacker im Archiv:

Der Tag war grau (Antje mein blondes Kind)

Der Tag war grau, der Tag war schwer und stürmisch ging die See nun klärt es auf von Westen her die Brandung glänzt wie Schnee Ums Achterdeck die Möve fliegt und leiser kommt der Wind der mich in gold`ne Träume wiegt Antje, mein blondes Kind Antje, Antje, hörst Du nicht von Ferne das Schifferklavier Antje, […]

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