Jetzund nehm ich meine Büchse (Wilddieb)

Jetzund nehm ich meine Büchse (Wilddieb)

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Jetzund nehm ich meine Büchse
ei und trag sie in den Wald
und da schieß ich mir ein Hirschlein
sei es jung oder sei es alt.

Und das Hirschlein ist geschossen
Und das Zünglein ausgestreckt
Und da kamen drei, vier Jäger
Die hatten sich im Wald versteckt

Ei du wunderschönes Bürschchen
Ei was tust du denn allhier?
Deine wunderschöne Büchse
Und die nehmen wir ja dir

Meine wunderschöne Büchse
Ei, die geb ich euch ja nicht!
Wär ich draußen vor dem Walde
Ei so fürchte ich mich nicht

Jetzund mach ichs, jetzund tu ichs
Wie’s mein Vater hat getan
Denn nach zwei oder drei vier Jäger
Hat er gar nichts nachgefragt

Jetz und nehm ich meine Feder
Steck sie oben an den Hut
Und den Hundsfott möcht ich sehen
Der mir sie abreißen tut!

Text und Musik: Verfasser unbekannt
in Deutscher Liederhort III (1894, Nr. 1468 „Meine Büchse (Wilddieb)“
Aus der Umgegend von Marburg (Obersintshausen, Eschwege) 1830. Ebenso aus Hildburghausen und Hessen 1854, ähnlich im sächsischen Erzgebirge. Aus dem Odenwald 1892.

Liederthema:
Liederzeit: (1830)

Region: , , ,


Anmerkungen zu "Jetzund nehm ich meine Büchse (Wilddieb)"

* Variante:

Jetzt nehm (lad) ich meine Büchse, geh naus in den Wald.