Hinaus in die Ferne der frohe Turner zieht

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Hinaus in die Ferne
der frohe Turner zieht,
dabei singt er gerne
ein frisches, frohes Lied
Das stärkt die Kraft,
gibt zu der Arbeit Lust
und schwellt und hebt die junge
die frische Brust

Nicht Häuser, nicht Mauern,
die engen mehr uns ein;
denn frei muß der Turner
In Gottes Schöpfung sein.
Hoch über uns
Das schöne Himmelszelt
Und vor uns nur der Wald
Und das weite Feld

Und frei wie der Vogel
In hohen Lüften schwebt,
So fröhlich und munter
Der Turner allwärts lebt
Die Freiheit sei
stets unser Feldgeschrei
und unser Wahlspruch bleibe:
Frisch, fromm und frei

Text: Verfasser unbekannt ? –
Musik: auf die Melodie von Hinaus in die Ferne mit lautem Hörnerklang,  Albert Methfessel , 1813 (1786-1869)

 

Liederthema:
Liederzeit: vor 1850 : Zeitraum:
Geschichte dieses Liedes:

Zur Geschichte dieses Liedes:

Parodien, Versionen und Variationen: „Hinaus in die Ferne mit lautem Hörnerklang“ ist ein Lied von Albert Methfessel, das er um das Jahr 1813 dichtete und komponierte. Er erschien zuerst mit der Melodie des Dichters in der Zeitung für die elegante Welt , Leipzig 1814 , als Beilage zu der Ausgabe vom 31. März 1814. Anstatt „zum mächtigen Gesang“ in der 2. Zeile heisst es z.B. in späteren Liederbüchern auch „zum männlichen Gesang“