Hänsken saß im Schorenstein

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Hänsken saß im Schorenstein

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Hänsken saß im Schorenstein
un plicke sine Schoh
da kamen wacker Mäken her
un sach so niege to

,Mäken, wenn du frien wut
So frie du na mi
Eck hebb en blanke Daler
Den will eck geven di

Un wenn du mi nit frien wut
So werd eck desparat
Un ga in de Frümbde
Un werde glick Soldat

,Hans nümm se nich, Hans, nümm se nich,
Se het en‘ scheiven Fot!‘
Dat deit’n nix, dat deit’n nix
Dat werd wol wedder god.

Text und Musik: Verfasser unbekannt
Aus dem Calemberg’schen und Bremischen 1812 von Legationsrath A. Kestner aufgezeichnet.
Fast gleichlautend in „Bremer Kinderreime“ S. 10:
„Als Hänsken in de Schorsteen sat, un flikde siene Scho /
do keem en wakker Mäken her, dat keck so niege to
(ohne die 3. Strophe) .
2. Hänsken, wenn du freien wullt, so fregge du na mi  …

Dieses Scherz- und Spottliedchen singt man im Oberwesterwald und Kreis Hanau nach derselben Melodie in folgender Art: „Es war einmal ein Schuster der flickte sein Schuh

Geschichte dieses Liedes:
Liederthema: , ,
Liederzeit: (1812)

Region:

Anmerkungen zu "Hänsken saß im Schorenstein"

Schornstein (Schorsteen) hier nicht der Rauchfang, sondern die Herdplatte; jedenfalls ein warmes Plätzchen am Herde hatte Hans sich gewählt. (Böhme) –  Dibbche = Töpfchen.
Variante von „Dat deit’n nix, dat deit’n nix“ in Harthausen’s Aufz. und Bremer, Kinderbuch: „Schmer Salven up, schmer Salven up.

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