Gottes Glückes des bedürfen wir wohl

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Gottes Glückes, des bedürfen wir wohl
Wo wir inner dem weiten Land rummer fahren
Hilf, reicher Christ, vom Himmel ‚rab
Verleihe uns weise Sinnen
Daß uns kein Unglück widerfahre

Freiberg du bist ein würziges Gärtelein
Drinnen liegt ein viel gut Haus
das heißt zu dem Freudenstein
Da stehen uns die säuberlichen Jungfrauen
Wohl an der Zinnen.

Ihr Überdank ist Übermut,
Der leuchtet für Golde so rot
Ihr Leib wohl gezieret
Recht sam der Engel Schar

Lieber Gott, wenn du mir
Der Jungfrauen ein bescheret
Aus rechter Lieb, aus ganzer Stetigkeit
So würde mein Freud gemehret
Du sehnliches Trauern
Wenn du sollst von mir weichen

Und wer uns diesen Reihen sang?
Zween frische Hauer aus Güte
Also sein sie uns nicht genannt
Sie seien uns aber wohlbekannt
Sie haben uns von den säuberlichen Jungfräulein
Soviel gesungen.

in Deutscher Liederhort III (1894, Nr. 1522. „Freiberg“, ohne Melodie“)
in Bergliederbüchlein 1740. Arg verwilderter Text, Form ganz zerstört
3,4: sa =, als, wie.

Liederthema:
Liederzeit: (1740)

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