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Gott segne Sachsenland
Wo fest die Treue stand
In Sturm und Not
Ew’ge Gerechtigkeit
Hoch über’m Meer der Zeit
Die jedem Sturm gebeut
Schütz uns mit Macht

Blühe du Rautenkranz
In schön’rer Tage Glanz
Freudig empor
Heil Friedrich August dir
Heil guter König dir
Dich Vater preisen wir
Liebend im Chor

Was treue Herzen flehn
Steigt zu des Himmels Höhn
Durch Nacht zum Licht
Der unsre Liebe sah
Der unsre Tränen sah
Er ist uns hilfreich nah
Verläßt uns nicht

Gott segne Sachsenland
Wo fest die Treue stand
In Sturm und Not
Ew’ge Gerechtigkeit
Hoch über’m Meer der Zeit
Die jedem Sturm gebeut
Schütz uns mit Macht

Text: August Mahlmann (1815)
Musik: auf die Melodie von God save the King (1740)
Volkstümliche Lieder der Deutschen (1895)

Geschichte dieses Liedes:
Liederthema:
Liederzeit: (1815)
Region:

Anmerkungen zu "Gott segne Sachsenland"

Gedicht von Siegfried August Mahlmann, 1815. Zuerst gedruckt in der von ihm herausgegebenen Zeitung für die elegante Welt, 1815, Nr 228 vom 18. Nov. Zuerst gesungen am 13 Nov 1815 bei Anwesenheit des Königs von Sachsen in Leipzig. Genannte Zeitungsnummer berichtet aus Leipzig vom 15 Nov: „Am 7 Nov hielten der König und die Königin ihren Einzug in Leipzig. In dem Konzert, welches die beiden Leipziger Singakademien zu Ehren ihrer Majesstäten veranstalteten, wurde zum Schluss folgendes, vom Hofrath Mahlmann verfertigte Gedicht, gesungen: „Gott segne Sachsenland wo fest die Treue stand …“ folgt Abdr. des Gedichtes. In Nr. 229 derselben Zeitung heißt es: „Das zum Schlusse des Konzerts gesungene Sachsenlied, welches in Nr. 228 mitgeteilt ist, erfüllte alle Herzen mit tiefster Rührung…“ (Böhme, Volkstümliche Lieder)

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