Bremer Stadtmusikanten

Sachsenlied

| 1842

1994 rief die sächsische Staatskanzlei in Dresden zu einer Art Wettstreit für ein Sachsenlied auf. Mehr als einhundert Vorschläge wurden eingereicht. Die Ideen reichten von „Aus den Wettinern wurden Sachsen“ über „Sing mei Sachse sing“ bis zu „Sachsen du mein Heimatland“.  Die meisten Vorschläge bezogen sich aber auf das „Sachsenlied“ von Ernst Julius Otto von 1841 mit dem ein Jahr später entstandenen Text des Dresdener Pfarrers Maximilian Hallbauer: „Gott sei mit dir mein Sachsenland“.

Das Land gab im gleichen Jahr ein Liederbuch mit dem Titel „Wie lieb ich dich mein Sachsenland“ heraus, beim Tag der Sachsen in Annaberg-Buchholz wurden einige der Lieder vorgetragen. Bei einer Umfrage des Emnid-Institut von 1996 waren jedoch  75 Prozent der sächsischen Bevölkerung gegen die Einführung einer eigenen Sachsen-Hymne.

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Sachsenlied im Archiv:

Hallbauer

Maximilian Hallbauer (Pfarrer in Dresden). Ein Mann gleichen Namens wurde 1835 als Candidat für das Lehrerkollegium an der Kreuzschule (Kreuzkirche) in Dresden angestellt, wo Ernst Julius Otto seit 1830 Kantor war.. Von Maximilian Hallbauer stammt der Text vom Sachsenlied von 1842, Musik Ernst Julius Otto ein Jahr zuvor.

Das schönste Land in Deutschlands Gauen (Sachsenlied)

Das schönste Land in Deutschlands Gauen bist Du, mein Sachsenland gesegnet, herrlich anzuschauen beschützt von Gottes Hand Wie leuchtet Deiner Krone Glanz Du edle Perl‘ im deutschen Kranz Glück auf! mein Sachsenland Der Bürger und der Bauersmann der Adel, der Soldat die stehen alle freundlich da und reichen sich die Hand. Sie lieben Dich, mein […]

Badnerlied

Badnerlied (andere Schreibweisen: Badenerlied oder Badener Lied): Wurde vermutlich um 1865 getextet. Vorlage war ein heute kaum noch bekanntes Sachsenlied von 1842.

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