Bremer Stadtmusikanten

Du mei flachshaarets Deandl

Du mei flachshaarets Deandl
I hab di so gern
Und i kunnt weg´n dein Flachs
Glei a Spinnradl wer´n

„O du lüagater Bua
hör auf mit dein Kier´n
wanns lang a so furt redst
so kriagst ma noch Birn!“

„Es is scho es bleibt so
i kann nix dafür
und so lang mir Gott´s Leben schenkt
g´hört mei Herz nur dir“!

“ I bin a arms Maderl
hab nix als a Mühl
A Kalb und zwa Küahlan
und das is halt nit viel“

„Brauch nix, mei liab´s Herzle
ka Kuah und ka Mühl
dei Liab das is´s anz´ge
is alls, was i will“

„Wann a so manst, mei Büable
so glabet i´s schier
na da hast z´erst a Busserl
und dann g´hör i dir“

Schon sein dreißig Summ´r
vorbei seit der Zeit
wo der Jakel vom Emanwirt
ums Nanerl hat g´freit

A Suhn diant dem Kaiser
a Tochter war Braut
wann der Seppel von Brunnwirt
sich z´reden hätt traut

Und die Liab is doch blieb´n
trutz so vieler Jahr
denn a Liab, dö vom Herz kummt
bleibt ewig wia´s war

Text: Verfasser unbekannt – Volkslied aus Kärnten ()
Musik: Thomas Koschat ?
in Albvereins-Liederbuch (um 1900)

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Liederthema: Liebeslieder
Liederzeit: (1900)
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