Da oben auf dem Berge da rauschet der Wind

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Da oben auf dem Berge
da rauschet (sauset) der Wind
da sitzet Maria (Frau Zwerge?)
und wieget ihr Kind
sie wiegt es mit ihrer schneeweißen Hand
und braucht dazu kein Wickelband

Diese Fassung aus Des Knaben Wunderhorn III. 1808 Anh. 60.

Daher Münstersche Geschichten und Simrock Nr. 243. Pocci und Raumer, Kinderlieder 29
mit dem Anfang „Draußen auf dem Berge da wehet der Wind“. Die Varianten „sauset“ und „Frau Zwerge“ stehen in einer Handschrift von 1820, die Professor Maßmann besaß. Dieser Kinderreim scheint Überrest eines kirchlichen Wiegenliedes am Weihnachtsfeste zu sein

Liederthema: ,
Liederzeit: vor 1808 : Zeitraum:
Geschichte dieses Liedes:

Zur Geschichte dieses Liedes:

Parodien, Versionen und Variationen: Das Lied „Da oben auf dem Berge“ ist in mehreren Fassungen mündlich überliefert, wobei wohl nur die erste Strophe mündlich überliefert zu sein scheint, zu der dann später weitere Strophen hinzugedichtet wurden: Maria wiegt ihr Kind und der Wind weht über die Hütte, in der sie leben. Ein schlichtes Bild der Armut, zuerst wohl in „Des Knaben Wunderhorn“. Als „Da droben auf dem Berge“ wurde es von Hoffmann von Fallersleben 1842 in seiner Sammlung  „Schlesische Volkslieder“ als Nr. 271  veröffentlicht.  Es gibt Bezüge zu „Joseph lieber Joseph mein“ aus dem 14.... weiter lesen