Korn verkommt in vollen Speichern viele Zentner ungezählt daß die Reichen sich bereichern während uns der Hunger quält Kämpft, Proleten, schließt die Reihen setzt euch kühn zur Wehr Fordre, Arbeitslosenheer: Brot, Kartoffeln, Kohle her! Berge von Kartoffelhaufen lagern und verfaulen schon. Der Prolet kann nichts mehr kaufen von der Stütze und dem Lohn! Kämpft, Proleten, ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1930


Barkenhofflied Hinterm Weyerberg scheint der Mond hervor und der Nebel steigt aus dem Teufelsmoor Wieder ist ein Tag vollbracht und nun heisst es Gute Nacht Gute Nacht Mütterlein zu Hause, vier Treppen hoch an der Nähmaschine sitzt sie noch Hat an mich den ganzen Tag gedacht Mütterlein, jetzt Gute Nacht Gute Nacht Hinter Mauern und Eisengitter ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1926


Es gleichet die Großstadt dem grünenden Baum der hoch emporragt in irdischem Raum und seine Blätter an Ast oder Zweig sind Großstadtkinder, teils arm oder reich und wenn so am Wipfel ein Blättchen erwacht gilt es dem Reichen, dem Sonnenschein lacht Aber tief drunten blinkt kein Sonnenstrahl da sind die Blätter meist farblos und fahl ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1926


In der Heimat ist es schön wo gefüllt die Kerker stehen wo die Kinder auch im Winter barfuß laufen wie die Sünder oft davon zugrunde gehen, in der Heimat ist es schön In der Heimat ist es schön, wo Invaliden betteln gehen wo die Not aus allen Ecken, läßt die Wangen bleich erschrecken Tausend Polizisten ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1925


Am Morgen, wenn der Wächter kommt, schreck ich zusammen Entdeckt er das Nest, dann reißt er´s mit harter Gebärde zu Boden O im vorigen Sommer der Kriegszug auf das junge Getier! Gegen Dachrinnen, Firste marschierte man Sturm Als ich zum Hof ging, Ging ich über ein Schlachtfeld. Hilflos kreisend die klagenden Mütter. Wo soll ich ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1920


Weit in des Waldes schwarze Wildnis gellen Des Eisens Klänge noch um Mitternacht Es klopft der Schmied, es klopfen die Gesellen Die schweren Hämmer schwingen sie mit Macht Die Flammen lodern und die Funken sprühen Die Blicke leuchten und die Wangen glühen Und mit des Erzes monotonem Klang Zusammen klingt ein kräftiger Gesang Wir weihen, ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1920


Genossen, zu den Waffen Heraus aus der Fabrik Sprung auf, marsch marsch! Es lebe die Räterepublik Es lebe der Kommunismus Es lebe die Tat Es lebe wer sein Leben gibt fürs Proletariat Doch unser Sieg ist nah Max Hölz ist wieder da Er hält die rote Fahne hoch und schwingt sie: Hurra Die Handgranatt am ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1920


Es lebt noch eine Flamme es grünt noch eine Saat Verzage nicht, noch bange Im Anfang war die Tat! Die finsteren Wolken lagern schwer auf dem greisen Land. Die welken Blätter rascheln, was glänzt, ist Herbstesstand. Den Blick zum Staub gewendet so hasten Sie dahin. Verdüstert ihre Stirnen Dumfp und gemein ihr Sinn Doch seh ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: , | 1919


Auf, junger Tambour, schlage ein nach Bayern da wollen wir marschieren nach München wollen wir hinein, ja hinein Der Stahlhelm soll unsere Waffen spüren Am Wege rot die Röslein blühn wenn Rotgardisten nach München ziehn Am Wege steht ein kleines Haus in den Scheiben spiegelt sich der Morgen Ein holdes Mädel schaut heraus ihr Antlitz ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1919


Im Januar um Mitternacht ein Kommunist stand auf der Wacht, er stand mit Stolz, er stand mit Recht, stand kämpfend gegen ein Tyranngeschlecht. Und donnernd brüllt die Artillerei. Spartakus hat nur Infanterie, Granaten schlagen bei uns ein Regierungstruppen stürmen Büxenstein Und mit der Knarre in der Hand er hinterm Zeitungsballen stand, die Kugeln pfeifen um ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1919