Revolution (Die Grenzgänger)

Revolution (Die Grenzgänger)Alle Lieder aus: Revolution (Die Grenzgänger).

Lieder rund um den 9. November und die Novemberrevolution 1918: Das Ende des Ersten Weltkrieges und der Beginn der Demokratie in Deutschland. Von Pressefreiheit, Wahlrecht auch für Frauen, dem 8-Stunden-Tag. Lieder eines großen gesellschaftlichen Aufbruchs!

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O Lieber, wir hob’n geschloss’n af Leb’n un Toit a farband Wir steien in Schlacht wie Genoss’n Die Fone die roite in Hand Es trefft dich a koil main Getraier a koil fun dem Soine dem Hund Dan zieh ich dich arois bald fun Faier un eil dir mit Kusch’n dain Wund Un bis du ... Weiterlesen ... ...


Arbeiter all erwacht Es bricht durch dunkle Nacht der Freiheit Sonn´ Reich dir, du vierter Stand treulich die Bruderhand ringsum im deutschen Land dem Feind zum Hohn Warum noch zögerst du? Was hält in träger Ruh dich noch zurück? Stehst du vor Schrecken bleich? Fürchtest wohl gar du feig daß nimmer von dir weich dein ... Weiterlesen ... ...

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Auf, junger Tambour, schlage ein nach Bayern da wollen wir marschieren nach München wollen wir hinein, ja hinein Der Stahlhelm soll unsere Waffen spüren Am Wege rot die Röslein blühn wenn Rotgardisten nach München ziehn Am Wege steht ein kleines Haus in den Scheiben spiegelt sich der Morgen Ein holdes Mädel schaut heraus ihr Antlitz ... Weiterlesen ... ...

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Es lebt noch eine Flamme es grünt noch eine Saat Verzage nicht, noch bange Im Anfang war die Tat! Die finsteren Wolken lagern schwer auf dem greisen Land. Die welken Blätter rascheln, was glänzt, ist Herbstesstand. Den Blick zum Staub gewendet so hasten Sie dahin. Verdüstert ihre Stirnen Dumpf und gemein ihr Sinn Doch seh ... Weiterlesen ... ...

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Genossen, zu den Waffen Heraus aus der Fabrik Sprung auf, marsch marsch! Es lebe die Räterepublik Es lebe der Kommunismus Es lebe die Tat Es lebe wer sein Leben gibt fürs Proletariat Doch unser Sieg ist nah Max Hölz ist wieder da Er hält die rote Fahne hoch und schwingt sie: Hurra Die Handgranatt am ... Weiterlesen ... ...


Barkenhofflied Hinterm Weyerberg scheint der Mond hervor und der Nebel steigt aus dem Teufelsmoor Wieder ist ein Tag vollbracht und nun heisst es Gute Nacht Gute Nacht Mütterlein zu Hause, vier Treppen hoch an der Nähmaschine sitzt sie noch Hat an mich den ganzen Tag gedacht Mütterlein, jetzt Gute Nacht Gute Nacht Hinter Mauern und Eisengitter ... Weiterlesen ... ...


Und ob ihr sie, ein edel Wild mit euren Henkersknechten fingt Und ob ihr unterm Festungswall standrechten die Gefangne gingt Und ob sie längst der Hügel deckt auf dessen Grün ums Morgenrot Die junge Bäurin Kränze legt – doch sag ich euch: sie ist nicht tot Und ob ihr von der hohen Stirn ‚das wehnde ... Weiterlesen ... ...

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Im Januar um Mitternacht ein Kommunist stand auf der Wacht, er stand mit Stolz, er stand mit Recht, stand kämpfend gegen ein Tyranngeschlecht. Und donnernd brüllt die Artillerei. Spartakus hat nur Infanterie, Granaten schlagen bei uns ein Regierungstruppen stürmen Büxenstein Und mit der Knarre in der Hand er hinterm Zeitungsballen stand, die Kugeln pfeifen um ... Weiterlesen ... ...

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In der Heimat ist es schön wo die Fleißgen müßig gehn die man zwingt herumzulungern ohne Arbeit zu verhungern wollen sie nicht stehlen gehen in der Heimat ist es schön. In der Heimat ist es schön wo oft Siegesfahnen wehen wo man Elend, Not und Schrecken sucht durch Flitter zu verdecken Schurken ohne Ketten gehen ... Weiterlesen ... ...

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In der Heimat ist es schön wo gefüllt die Kerker stehen wo die Kinder auch im Winter barfuß laufen wie die Sünder oft davon zugrunde gehen, in der Heimat ist es schön In der Heimat ist es schön, wo Invaliden betteln gehen wo die Not aus allen Ecken, läßt die Wangen bleich erschrecken Tausend Polizisten ... Weiterlesen ... ...


Korn verkommt in vollen Speichern viele Zentner ungezählt daß die Reichen sich bereichern während uns der Hunger quält Kämpft, Proleten, schließt die Reihen setzt euch kühn zur Wehr Fordre, Arbeitslosenheer: Brot, Kartoffeln, Kohle her! Berge von Kartoffelhaufen lagern und verfaulen schon. Der Prolet kann nichts mehr kaufen von der Stütze und dem Lohn! Kämpft, Proleten, ... Weiterlesen ... ...


Am Morgen, wenn der Wächter kommt, schreck ich zusammen Entdeckt er das Nest, dann reißt er´s mit harter Gebärde zu Boden O im vorigen Sommer der Kriegszug auf das junge Getier! Gegen Dachrinnen, Firste marschierte man Sturm Als ich zum Hof ging, Ging ich über ein Schlachtfeld. Hilflos kreisend die klagenden Mütter. Wo soll ich ... Weiterlesen ... ...


Es gleichet die Großstadt dem grünenden Baum der hoch emporragt in irdischem Raum und seine Blätter an Ast oder Zweig sind Großstadtkinder, teils arm oder reich und wenn so am Wipfel ein Blättchen erwacht gilt es dem Reichen, dem Sonnenschein lacht Aber tief drunten blinkt kein Sonnenstrahl da sind die Blätter meist farblos und fahl ... Weiterlesen ... ...

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Weit in des Waldes schwarze Wildnis gellen Des Eisens Klänge noch um Mitternacht Es klopft der Schmied, es klopfen die Gesellen Die schweren Hämmer schwingen sie mit Macht Die Flammen lodern und die Funken sprühen Die Blicke leuchten und die Wangen glühen Und mit des Erzes monotonem Klang Zusammen klingt ein kräftiger Gesang Wir weihen, ... Weiterlesen ... ...

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Wem hamse de Krone jeklaut? Dem Wilhelm dem doofen dem Oberjanoven dem hamse de Krone jeklaut Wat machen jetzt Wilhelm und Sohn? Der Wilhelm und Sohn die gehn jetzt als Clown weil se nischt mehr verdien´n auf m Thron Wer wird uns die Straßen einst kehrn? Die Bullen, die Herrn mit´m Wichstock und Stern die ... Weiterlesen ... ...

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Wir sind jung die Welt ist offen O du schöne weite Welt Unser Sehnen unser Hoffen Zieht hinaus durch Wald und Feld Bruder, laß den Kopf nicht hängen Kannst ja nicht die Sterne sehn Aufwärts blicken, vorwärts drängen Wir sind jung, und das ist schön Liegt dort hinter jenem Walde nicht ein fernes, fremdes Land ... Weiterlesen ... ...

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Wir werben im Sterben Um ferne Gestirne. Sie blinken im Sinken Und stürzen in Nacht. Es wollen die Massen Nicht das Leben hassen. Die Freiheit ruft empor, Von den Sternen bekränzt Die Zeiten entgleiten. Die Erde erbebte. Es krallte das Alte Ins Herz junger Zeit. Da mußten die Bleichen Den Schreitenden weichen, Du Volk wurdest ... Weiterlesen ... ...