Ach ich fühl’s es ist verschwunden

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Ach ich fühl’s es ist verschwunden

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Ach, ich fühl’s, es ist verschwunden
immere hin der Liebe Glück
Nie mehr kehrn die frohen Stunden
nimmer kehren sie zurück
nimmermehr die frohen Tage
mein erwünscht Elysium
euer Angedenken trage
ich zur Qual für mich herum

Das der Lohn für meine Treue
Warum gab ich dir mich hin
Doch Geduld dich trifft noch Reue
Wenn ich lange nicht mehr bin
Herzen webt ein Gott zusammen
Und kein Gott trennt mich von dir
Fach sie an die hellen Flammen
Deiner Schwüre Halt sie mir

Lebe froh in Pracht und Schimmer
Glücklich wenn es möglich ist
Aber ach ich glaube nimmer
Dass du ohne mich es bist
Herzen webt ein Gott zusammen
Und kein Gott trennt mich von dir
Fach sie an die hellen Flammen
Deiner Schwüre Halt sie mir

Nehmt mir alles was ich habe
Nichts fällt meinem Herzen schwer
Schleppt mich hin zum offnen Grabe
Denn ich tauge hier nichts mehr
Sterbend will ich dir vergeben
Denn noch sterbend lieb ich dich
Was ist ohne dich mein Leben
Was ist Seligkeit für mich

Text und Musik: Verfasser unbekannt (um 1790)
Gleicher Anfang wie die Arie der Pamina in der Zauberflöte von Mozart (siehe unten)

Bemerkenswert der Kommentar von Böhme in Volkstümliche Lieder der Deutschen (1895), der den Bezug zu Mozart nicht herstellen kann: „Neueres Lied nach 1830 das mit seiner süßtändelnden Melodie vermutlich einer italienischen Oper von Bellini entnommen oder dem Operngesange nach gebildet ist. Sie wurde noch 1880 im Main und Lahnthale gehört. In den Rheinlanden 1890 wurde dazu eine andre Melodie gesungen (G-Dur, 4/4-Takt)“

Geschichte dieses Liedes:
Liederthema:
Liederzeit: (1791)

Anmerkungen zu "Ach ich fühl’s es ist verschwunden"

Ach, ich fühl’s, es ist verschwunden
Ewig hin der Liebe Glück
Nimmer kommt ihr, Wonnestunden
Meinem Herzen mehr zurück

Sieh, Tamino, diese Tränen
Fliessen, Trauter, dir allein
Fühlst du nicht der Liebe Sehnen
So wird Ruh im Tode sein

Text: Emanuel Schikaneder (1791)
Musik: Wolfgang Amadeus Mozart (1791, Arie der Pamina aus der Zauberflöte)

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