Liederzeit: Deutsches Kaiserreich 1871-1918

Deutsches Kaiserreich 1871-1918: Volkslieder nach Zeit und historischen Ereignissen


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Ach wir armen Klosterbrüder

Ach, wir armen Klosterbrüder Dürfen nie ein Weibchen frein Singen stets nur fromme Lieder Fasten, büßen und kastein Liebesfreuden solln wir meiden Ach, es ist doch schlecht bestellt Bei so viel Weibern in der Welt Der schönste Hochgenuß Liegt doch im Weiberkuß O Gott, o Gott, o Gott welch Hochgenuß! O Gott, o Gott, o Gott, Liegt doch im Weiberkuß!

Liebeskummer | Liederzeit: | , | 1900


Acht Armeekorps roter Hosen

Acht Armeekorps roter Hosen stark marschierten die Franzosen wollten übern deutschen Rhein Überschritten die Vogesen Franzmann, das wär schöne gewesen Aber´s hat nicht sollen sein Prinz Rupprecht, der edle Ritter brach herein wie´n Ungewitter auf den Welschen los bei Metz Und wie hat er ihn verprügelt und die Beine ihm beflügelt Hei! Das war ´ne lust´ge Hetz Mit der Urkraft

Soldatenlieder | Liederzeit: | | 1914


Achtzehnhundert vierzig und acht

Achtzehnhundert vierzig und acht, Als im Lenze das Eis gekracht, Tage des Februar, Tage des Märzen, Waren es nicht Proletarierherzen, Die voll Hoffnung zuerst erwacht Achtzehnhundert vierzig und acht? Achtzehnhundert vierzig und acht, Als du dich lange genug bedacht, Mutter Germania, glücklich verpreußte, Waren es nicht Proletarierfäuste, Die sich ans Werk der Befreiung gemacht Achtzehnhundert vierzig und acht? Achtzehnhundert vierzig

Arbeiterlieder | Freiheitslieder | Liederzeit: | 1873


Af Leb’n un Toit a Farband

O Lieber, wir hob’n geschloss’n af Leb’n un Toit a farband Wir steien in Schlacht wie Genoss’n Die Fone die roite in Hand Es trefft dich a koil main Getraier a koil fun dem Soine dem Hund Dan zieh ich dich arois bald fun Faier un eil dir mit Kusch’n dain Wund Un bis du gefal’n a Toiter Die Oig’n

Jiddische Lieder und Klezmer | Politische Lieder | Liederzeit: , | 1905


Alldeutschland das mächtige erzittert (Arbeiterlied)

Alldeutschland das mächtige erzittert Europa, das stolze, erbebt mit Kräften, so lange zersplittert ein neues Geschlecht sich erhebt Wir sehen es wachsen und ringen voll Liebe sich innig umschlingen zu leben für der Arbeit heiliges Recht Dort, wo im tiefen Schacht der Erde der Mann in der Bluse sich müht Dort, wo vor dem flammenden Herde das Herz, wie das

Freiheitslieder | Liederzeit: | 1896


Alle Birken grünen in Moor und Heid

Alle Birken grünen in Moor und Heid Jeder Brambusch  leuchtet wie Gold Alle Heidlerchen jubeln vor Fröhlichkeit Jeder Birkhahn kollert und tollt Meine Augen gehen wohl hin, wohl her Auf dem schwarzen, weißflockigen Moor Auf dem braunen, grünschimmernden Heidemeer Und steigen zum Himmel empor Zum Blauhimmel hin, wo ein Wölklein zieht Wie ein Wollgrasflöckchen, so leicht Und mein Herz, es

Heimatlieder | Sommerlieder | Liederzeit: | 1901


Alle meine Entchen (1891-2)

Alle meine Entchen schwimmen auf dem See Köpfchen in dem Wasser, Schwänzchen in die Höh. Sie gehn auch spazieren ohne Strümpf´ und Schuh´ auf der grünen Wiese schnattern immerzu Quak Quak Quak… Witschelwatschel-Entlein wo sind eure Schuh Sie werden euch gestohlen sein und die Strümpf dazu Sie gehn auch spazieren ohne Strümpf´ und Schuh wenn sie sich gestrichen sitzen sie

Kinderlieder | Liederzeit: | 1891


Alle meine Entchen (1908)

Alle meine Entchen schwimmen auf dem See Köpfchen in dem Wasser Schwänzchen in die Höh´ Alle meine Täubchen sitzen auf dem Dach Klipp Klapp Klipp Klapp fliegen übers Dach Alle meine Puppen Emmi und Marie schlafen in der Wiege bis ich wecke sie Hätt ich doch ein´n Pfennig ach wie wär das schön kauft ich mir ne Zuckerstange ach die

Kinderlieder | Liederzeit: | 1908


Alle wir in fernen Landen

Alle wir in fernen Landen denken an ein heilig Gut Land wo unsere Wiegen standen unserer Väter Asche ruht Land der Eichen, Land der Linden voller Heldenkämpfe du wie die Flagge in den Winden rauscht dir unsere Seele zu Unter Zedern, unter Palmen hoch im Eis, am Steppensaum träumt der Deutsche wie auf Almen leuchtend blüht der Apfelbaum lauscht den

Deutschlandlieder | Liederzeit: | | 1897


Allerhöchste Ordre für Schulpolitik (1890)

Berlin, den 18. Oktober 1890 Seine Majestät der König haben am 1. Mai 1889 nachstehende Allerhöchste Ordre an das Staatsministerium zu erlassen geruht: Schon längere Zeit hat Mich der Gedanke beschäftigt, die Schule in ihren einzelnen Abstufungen nutzbar zu machen, um der Ausbreitung sozialistischer und kommunistischer Ideen entgegenzuwirken. In erster Linie wird die Schule durch Pflege der Gottesfurcht und der

Kriegserziehung im Kaiserreich | Liederzeit: | 1889



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