Liederzeit: Deutsches Kaiserreich 1871-1918

Deutsches Kaiserreich 1871-1918: Volkslieder nach Zeit und historischen Ereignissen


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A Madl blitzsauber (möglich is scho wahrscheinlich net)

A Madl blitzsauber und achtzehn Jahr alt mit Augen voll Feuer und niedlicher Gestalt die sagt mir ganz ernsthaft, sie hätt in ihr´m Leben koan oanzigen Mannsbild a Busserl no geben No hab i mir denkt, bei der jetzigen Zeit wo´s Kind in der Wieg´n schon um Liebhaber schreit da soll´s eine geb´n, die net küßt a mal hätt´ no

Liebeslieder | Liederzeit: | 1900


Ab alle Last von Leib und Seel

Ab alle Last von Leib und Seel und frisch hinaus ins Freie das Lied erschallt aus froher Kehl der Wanderfahrt zur Weihe wir wandern rüstig, fest im Tritt wohl über Tal und Hügel und immer ziehn die Lieder mit uns wird, wir hätten Flügel Das Heimatland durchziehen wir als seine treuen Söhne für seine Größe glühen wir für all das

Wanderlieder | Liederzeit: | 1905


Aber dies aber das und das Wasser ist nass (Das Scheiden)

Aber dies, aber das und das Wasser ist nass aber das, aber dies und das Lieben ist süß Aber dies, aber das und grün ist das Gras und das Gras, das ist grün und die Rosen, die blühn Und blühn sie heut rot morgen sind sie schon tot und dann heißt es, ade und es fällt dann der Schnee Und

Abschiedslieder | Liederzeit: | 1910


Abgeerntet sind die Fluren

Abgeerntet sind die Fluren rauh schon stürmt der Nord durchs Land aber aus des Winters Spuren naht ein Kind im Goldgewand Mit den ersten weißen Flocken schwebt herein es traut und leis — überm Haupt schwingt es den Rocken — in den liederfrohen Kreis Am Kamin läßt es sich nieder heller strahlt der Lampe Licht auf die reizumfloss’nen Glieder auf das süße Angesicht Laßt den Nord

Bauernlieder | Deutschlandlieder | Liederzeit: | 1894


Abgesessen von den Pferden

Abgesessen von den Pferden leget ab Gepäck und Schwerter denn es ist jetzt Rendezvous Laßt uns eins gemütlich singen bald wird Horn und Trommel klingen Und vorbei ists mit der Ruh. Feinde stehn an allen Ecken Freche Gegner, die uns necken, Sie erheben Kriegsgeschrei. Doch sie finden uns gerüstet; die´s nach blauen Bohnen dürstet sie erhalten deutsches Blei. Kavallerie auf beiden Flügeln,

Soldatenlieder | Liederzeit: | | 1914


Abgesessen von den Pferden (1914)

Abgesessen von den Pferden leget ab Gepäck und Schwerter denn es ist jetzt Rendezvous Laßt uns eins gemütlich singen bald wird Horn und Trommel klingen Und vorbei ists mit der Ruh Hört! Gen´ralmarsch wird geschlagen Hebt euch von dem grünen Rasen! Jeder nimmts Gewehr zur Hand Viele hunderttausend Streiter Fußvolk, Artillerie und Reiter schützen treu das Vaterland Zahllos stehn an allen

Soldatenlieder | Liederzeit: | 1914


Ach die Sonne brennt so sehr (auf dem Marsche)

Ach die Sonne brennt so sehr und das Fläschen ist schon leer doch wir haben frischen Mut trotz der heißen Sonnenglut Schau, da kommt ein kühler Wald der Herr Hauptmann, der ruft “Halt! Legt ab den Tornister schwer setzt zusammen die Gewehr!” Kameraden, jetzt geruht Speis und Trank gibt frischen Mut Lagert euch ins frische Grün und vergesset Sorg und

Soldatenlieder | Liederzeit: , | | 1914


Ach Gott wie ist der Himmel so rot (Kriegslied)

Ach Gott wie ist der Himmel so rot , rosenrot wie eine Glut rosenrot, wie eine Glut das bedeutet Soldatenblut das vergießen tut Vater ich bin Euer Sohn Helfet mir mit Geld davon Helfet mir mit Gut oder Geld daß ich nicht brauch ziehen in das Feld und darf bleiben hier Ach Sohn, du mein lieber Sohn helfen will ich

Soldatenlieder | Liederzeit: | | 1930


Ach ich bin so müde

Ach ich bin so müde ach ich bin so matt möchte gerne schlafen gehn und des Morgen früh aufstehn “wird gesungen um das müde Kind zum Schlafengehen zu bewegen” – so Lewalter , mündlich aus Kassel um 1911 , Nr. 64  – dort unter ” Zuchtreime “

Schlaflieder | Liederzeit: | 1911


Ach ich bin so müde

Ach ich bin so müde wird jetzt gesungen Tag und Nacht daß es noch mehr amüsieret hab ich Text dazu gemacht Schöne Kinder, wir nicht minder sagen´s oft mit Lachen denn es paßt täglich fast auf die meisten Sachen Weiber sind oft ungehalten wenn der Mann das Liedchen singt wenn statt sie zu unterhalten Schläfrig er die Worte bringt „Ach

Liebeskummer | Scherzlieder | Liederzeit: | , | 1900



Liederzeit: Deutsches Kaiserreich 1871-1918