Es schaut mein Schatz so traurig drein

Abschied vor dem Feldzuge

Auf diese Melodie:

Auf diese Melodie
Wird auf diese Melodie gesungen

Es schaut mein Schatz so traurig drein
Ach ja, es muß geschieden sein!
Die Trommel ruft, ade mein Lieb
Und bleib mir treu, wie ich dir blieb

Marschieren ist Soldatenlos
Darum ist auch das Trauern groß
Noch einen Kuß, und wein nicht mehr
Es ruft des Vaterlandes Ehr

Bleib du nur immer lieb und fromm
Bis daß ich vom Rheine wiederkomm
Marschieren wollen. Seit an Seit
Wir beide dann für alle Zeit

Doch wenn dein Blick mich nicht mehr findt
Wenn sie zurückgekehret sind
So wisse, daß im Kampf ich blieb:
Ade mein Lieb! Ade mein Lieb!

Text: Verfasser unbekannt
Musik: auf die Melodie von „Steh ich in finster Mitternacht
in: Kernlieder der deutschen Soldaten (1876, Nr. 38)
Daher in „Deutscher Liederhort III“ (1893, Nr. 1408. „Ade mein Lieb“: „Inhalt und Gedankenfolge so wie in „Die Trommel ruft„)

Zur Geschichte dieses Liedes:

Parodien, Versionen und Variationen:

Steh ich in finstrer Mitternacht. Liedpostkarte aus dem Ersten Weltkrieg „Steh ich in finstrer Mitternacht“ ist ein Lied mit einem Text von Wilhem Hauff, der zuerst 1824 in „Kriegs- und Volkslieder“ veröffentlicht wurde, die Melodie komponierte Friedrich Silcher. Das Lied weist insbesondere in der ersten Strophe Ähnlichkeit mit dem 100 ... weiter lesen

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