Bremer Stadtmusikanten

Wir geha durch den finstera Wald

Liebeslieder | | | 1897 |

Wir geha durch den finstera Wald
singa die Vögelein manigfalt
Sitza wol nieder an die Rue
Schaua dem kleina Waldvöglein zue

Beuta enand die rechta Hand
ond küssa enand zum Pfand
daß sie werda treu verbleiba
bis sie von einander scheida
Scheida von der Lieba und das tued weih
solche Lieba geds keina meh

Ausführung: Ein Knabe und ein Mädchen stehen in einem Kreise und zwar einander gegenüber und bieten einander die Hand. Bei dem Worte „küssa“ gibt der Knabe dem Mädchen einen Kuß und am Schlusse des Liedes verlassen beide einander. Ein anderes Paar tritt an deren Stelle.

bei Mittler Volkslieder Nr. 1225 , vermutlich aus Böhmen oder Bayern – nach: Deutsches Kinderlied und Kinderspiel (1897) (Anmerkung: seltsames Spiel, welches Böhme hier wiedergibt)

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Empfehlung: Liebeslieder-Album

Liebeslieder

Preis der deutschen Schallplattenkritik für das Liebeslieder Album der Grenzgänger! Von Heines „Loreley“ über „Es waren zwei Königskinder“ bis zu einer an Elvis Presleys „Fever“ erinnernden Version von „Wenn alle Brunnen fliessen“. Am Ende dann Schillers „Ode an die Freude“ und ein Hochzeitstanz, der Mendelssohn-Bartholdy und Wagner vereint!. Ein außergewöhnliches Album mit aufwändig gestaltetem, 40-seitigen Booklet mit allen Texten und Hintergründen zu den Liedern.