Wie die Wolken am Himmel

Wie d‘ Wolken am Himmel am
wie d‘ Wellen am See
so wechselt im Herzen
das Wohl und das Weh

Sonst war mir mein Schiff
und mein Ruder mein Welt:
Jetzt gnügts mir gar nimmer
wer sagt was mir fehlt?

Allein ists mir b’schwerli
allein wills nit taug’n
Mir fehl’n no zwei Handerl
mir fehl’n no zwei Aug’n

Zwei Handerl zum Rudern
wenns Schiff sich tut sträubn
Zwei Augerl als Sternl’n
wohin i’s soll treib’n

Text und Musik: Verfasser unbekannt
Deutscher Liederhort II (1893, Nr. 636 „Des Schiffers Wunsch“, aus der Steiermark vor 1817)

Anmerkungen zu "Wie die Wolken am Himmel"

Vergl. Kretzschmer II, 197, Der übliche Jodler ist am Schluß der Melodie von Böhme weggelassen.

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