Was wirbelt so dumpf durch die Straßen der Stadt

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Was wirbelt so dumpf durch die Straßen der Stadt
Zu Grab wird getragen ein armer Soldat
kein Glöcklein läutet ihm Totenklang
da schreiten sie stumm ohne Trauergesang

Voran zwei Trommeln, voraus ein Offizier
die Bahre getragen von vier und vier
davor und dahinter in langsamem Schritt
marschieren Kamraden und schwer hallt ihr Tritt

Der Zug schwankt vorüber, der Wirbel verhallt
im Freien draußen sind sie wohl bald
sie schießen ins Grab ihm, sie decken ihn zu
er aber schläft stille die ewige Ruh

Sollt jeder fallen im vordersten Reihn
im freien Felde begraben sein
doch war auch er ein braver Soldat
leb wohl denn, leb wohl, du guter Kamrad

Text: Georg Jäger
Musik: Es geht bei gedämpfter Trommel Klang
Allgemeines Deutsches Kommersbuch

Liederthema: ,
Liederzeit: vor 1880 : Zeitraum:
Geschichte dieses Liedes:

Zur Geschichte dieses Liedes:

Parodien, Versionen und Variationen: Im Zirkus Busch veranstaltete Schulrat Dr. Fischer am 4., 11., 18. und 25. März 1906 Massenkonzerte von 2000 Knaben und Mädchen. .. Der ersten Aufführung wohnte das Kaiserpaar mit der kaiserlichen Familie und einem großen Gefolge bei. Zu den Liedern gehört auch „Es geht bei gedämpfter Trommel Klang„ Über ... weiter lesen