Schatz mein Schatz warum so traurig

Schatz mein Schatz warum so traurig

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Schatz mein Schatz warum so traurig
bin ich aller Freuden voll
Meinst ich sollte dich verlassen
du gefällst mir gar so wohl

Eh ich dich mein Kind will lassen
muß der Himmel fallen ein
und die Sternlein sich erblassen
und der Mond verfinstert sein

Saßen da zwei Turteltauben
oben auf dem dürren Ast
wo sich zwei Verliebte scheiden
da verwelket Laub und Gras

Laub und Gras das mag verwelken
aber treue Liebe nicht
kommst mir zwar aus meinen Augen
doch aus meinem Herzen nicht

Text und Musik: Verfasser unbekannt – Mehrfach mündlich aus Brandenburg , aus Schwaben und dem Hessen – Darmstädtischen – Vgl Teutsches Liederbuch für Hochschulen Stuttgart 1823, S 433 – Im Melodienheft S 58,  Nr 168 – vgl. auch unten stehende Fassung von der Mosel – in Deutscher Liederhort (1856, Nr. 118) —

Geschichte dieses Liedes:
Liederthema:
Liederzeit: (1823)

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Anmerkungen zu "Schatz mein Schatz warum so traurig"

Zu den Textvarianten: 1:  Warum bist du denn so traurig,  ich bin aller Freuden voll , meinst denn du , ich könnt dich lassen , du gefällst mir gar zu (allzu) wohl — 1a:  Morgen will mein Lieb abreisen,  Abschied nehmen mit Gewalt,  draußen singen schon die Vögel,  in dem Walde mannigfalt (Neuerer Zusatz) —  2,1:  Eh ich dich mein Schatz will meiden — 2,3:  und die Sonne (Sternlein) ganz erbleichen und der Mond (die Sonn) verliern den Schein — stets finster sein (Vgl Bragur I 284) —  3,1:  Saßen einst (wohl) zwei Turteltauben dort auf jenem dürren Ast — 3,4:  da vergehet Laub und Gras , da wächst weder Laub noch Gras — 4,1:  Laub und Gras das mag vergehen — 4,4:  aber nicht aus meinem Sinn