Schlesien

Schlesien: Volkslieder, Reime, Gedichte

Mehr als 200 Lieder und Volkslieder aus Schlesien. Schlesische Lieder und Gedichte, die aus Schlesien stammen, mit Schlesien im Titel oder Text.

Es ritt ein Herr und auch sein Knecht (Schlesien)
Es spielt ein Ritter mit einer Magd (Schlesien,1841)
Schlaf Kindel Schlaf (Schlesien)
Es ritt ein Herr zum kühlen Wein (1845, Schlesien)
Wenn ich ein kleins Waldvöglein wär (vor 1856, Schlesien)
Wurfspiel aus Schlesien (Plöckeln)
Nach des Kaisers Wort – Schlesien
Schlesien o Schlesien
Brüder reicht die Hand zum Bunde (Schlesien)
Du schönes Kind aus Sachsen, Schlesien, Preußen

Es wollt einmal ein edler Herr ausreiten

Es wollt einmal ein edler Herr ausreiten ein scharfes Schwert droht ihm an seiner Seiten Der Herr, der ritt auf einem schmalen Steige da saß die Otter auf einem grünen Zweige Die  Otter glänzt mit hellen, bittern Schmerzen sie  stach den edlen Herrn in sein jung Herze Der Herr, der schnitt die Hündlein von dem […]

Balladen | 1000


Die heidnische Jungfrau im Schlosse zu Glatz

Als die Grafschaft Glatz noch heidnisch war, lebte auf dem Schlosse zu Glatz eine Jungfrau, deren Namen uns die Sage nicht aufbewahrt hat, Heidin und versenkt in die größten Üppigkeiten und Wollüste, dabei eine mächtige Zauberin. Bei ihr lebte ihr Bruder, den sie, wie die Sage geht, sich selbst als Gemahlin verbunden habe. Mit wunderbarer […]

| , | 1200


Die große Linde bei Eisersdorf in der Grafschaft Glatz

Nicht weit von der Stadt Glatz:  Von dieser Linde werden viele Fabeln erzählt, nämlich, dass sie so alt sei, als der heidnische Turm bei Glatz, und obgleich sie ein und das andere Mal verdorrt, wäre sie doch immer wieder ausgeschlagen. Auch Sibylla soll einst darauf gesessen und von der Stadt Glatz viel zukünftige Dinge geweissagt […]

| 1200


Die Ermordung der Tartarischen Kaiserin zu Neumarkt im Jahre 1240

Bei denselbigen Zeiten da regierte ein mächtiger und reicher Tartarischer Kaiser in dem Aufgang der Sonnen. Derselbige unter ihm viel Könige, Fürsten und Herren hatte; welcher mit dem Namen Batus geheißen war. Dieser Kaiser hatte auch ein Gemahl, welche ihm vertraut war nach Weise und Gewohnheit der Tartaren. Diese Tartarische Kaiserin hörte sagen oft und […]

| 1240


Fräulein Kunigunde von Kynast

Fräulein Kunigunde war ein wildes Mädchen, von Jugend auf liebte sie mehr zu jagen, hetzen und reiten, als im einsamen Kämmerlein bei weiblicher Arbeit zu sitzen. Daher hatte sie auch nicht besondere Lust zum Ehestande und trieb nur mit den Rittern ihren Spaß, die sich, ihrer Schönheit und ihres Reichtums wegen, um ihre Gunst bewarben.  Um […]

| 1240


Graf Walther und Helgunda (Krakau, Wiślica vor 1253)

Es war in alten Zeiten eine sehr berühmte Stadt in Polen, von hohen Mauern eingeschlossen, Wislicz genannt, deren Herrscher einst, zur Zeit des Heidentums, Wislaw der Schöne gewesen war, abstammend von der Familie des Königs Pepol. Diesen nun soll ein Graf, auch desselben Stammes, mächtig an Kräften, daher Walther der Starke genannt (welches auf Pohlnisch […]

| 1253


Das Innere des Zobtenberges: Schatz im Berg

Es war einmal ein Mann, der ist einmal im Berge herum gekrochen und hat Vogelnester gesucht. Wie er nun in eine wilde, wüste Steinrücke kommt, so sieht er eine Höhle mit einer offen stehenden Türe, eine große, zwar nicht ganz finstere, doch weit hinein gehende, furchtsame Höhle. Da fing er sich an zu fürchten und […]

| 1300


Rübezahl verwandelt sich in einen Esel

Einst reiste ein Glaser über das Gebirge und ward über die schwere Last des Glases, die er auf dem Rücken trug, müde, schaute sich daher um, wo er sich wohl hinsetzen könnte. Der ihn beobachtende Rübezahl vermerkte dies kaum, als er sich in einen runden Klotz verwandelte, welchen der Glaser nicht lange hernach am Wege […]

| 1300


Die beiden steinernen Bilder beim alten Rathause zu Breslau

Beim alten Rathause zu Breslau befinden sich zwei steinerne Bilder, halb verloschen und daher schwer zu erkennen. Es scheint eine männliche Gestalt zu sein und eine Frau, die einen Ring vom Finger zieht. Die Geschichte weiß sie nicht zu erklären, aber wohl die Sage, welche erzählt: in früher Zeit liebte einst ein Mönch eine Nonne. […]

| 1300


Ich sollt ein Nonne werden

Ich sollt ein Nonne werden, ich hatt kein Lust dazu ich schlaf nicht gern alleine geh in die Kirch nicht fruh Ich wünsch dem Kläffer Unglück viel der mich armes Mägdelein ins Kloster bringen will Ins Kloster, ins Kloster mag ich nicht gern hinein da schneid man mir die Häärlein ab, bringt mir Beschwerden ein […]

Frauenlieder | | 1359