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Männerphantasien

Männerphantasien

| | 1977

Eines der spannendsten, phantasievollsten, und inspirierendsten wissenschaftlichen Bücher der letzten Jahre … Die Freikorps-Literatur des deutschen „Nachkriegs“ 1918 bis 1923 ist für Theweleit ein Mittel, so etwas zu entwickeln wie eine Phänomenalogie der männlichen Wünsche und Ängste überhaupt. Der Faschismus erscheint als ein Endpunkt des Patriarchats. (Die Weltwoche)
Endlich ein Autor, der auf die psychischen Aspekte des 1. und 2. Weltkriegs eingeht. Eine Pflichtlektüre für jeden Kriegs- und Nachkriegsmuffel, die uns unterstützt, die verdrängten seelischen Herausforderungen und Handlungen der Generation unserer Großeltern nachvollziehen zu können. Wird auch Zeit, dass sich unsere Gesellschaft endlich mit diesen Dingen auseinandersetzt. …Ein Gustostück sowohl stilistisch, sprachlicher (bei einem Literaturwissenschaftler eh klar) als auch fachlich- psychologischer Natur. Wo Theweleit wohl sein analytisches Können gelernt hat? Freud hätte seine Freude! (Eine Kundin auf Amazon.de)

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"Männerphantasien" im Archiv:

Wie könnt ich dein vergessen! (Mein Vaterland)

Wie könnt´ ich dein vergessen! ich weiss, was du mir bist, wenn auch die Welt ihr Liebstes und Bestes bald vergisst. Ich sing es hell und ruf´ es laut: Mein Vaterland ist meine Braut! Wie könnt´ ich dein vergessen! ich weiss, was du mir bist! Wie könnt´ ich dein vergessen! dein denk´ ich allezeit: ich […]

Zum Sturm geht es nach Ost und West

Zum Sturm geht es nach Ost und West gen Haß und Neid und Lüge heraus mein Schwert, so blank und fest wir schlagen deutsche Hiebe Weg Russenknut´, weg welscher Schein mit Englands Tück´ im Bunde Wir Deutschen fürchten Gott allein sonst nichts im Erdenrunde Wälzt euch heran, ihr Zarenknecht´ Banditen und Barbaren Du gallisch´, britisch´ […]

Drei muntre Burschen saßen gemütlich bei dem Wein

Drei muntre Burschen saßen gemütlich bei dem Wein und schenkten ihn gar wacker in ihre Gläser ein Da sprach der eine: Füllet die Becher bis zum Rand Ich hab zu Haus ein Liebchen dem sei mein Gruß gesandt Schwarzäugig und schwarzlockig wie eine Tanne schlank und Lippen, glühend, frische wo manchen Rausch ich trank Da […]

Es fährt ein Mann mit Stangen

Es fährt ein Mann mit Stangen Hinein in den Orient Wo so viele Länder prangen Von denen man wenig kennt Man kommt nach einer Pause In Adrianopel an Da bleibt vor dem letzten Hause Er stehn, der Unglücksmann Des Südens Zephyr fächelt Die Fluren weit und breit— Und hinter dem Fenster lächelt Die schöne Türkenmaid […]

Vaterland höre deiner Söhne Schwören

Vaterland höre deiner Söhne SchwörenNimmer soll das Herz uns FremdlingsTrug betörenSieh, wie wir himmelan unsere Schwurhand hebendir nur zu leben Lodert zum Himmel deutschen Zornes Flammenzehret die Zwietrachtschweißt die Treu zusammenfachet den Opfermutfür des Deutschtums WerkeEintracht gibt Stärke Text: Max Liebermann von Sonnenberg – Musik: auf die Melodie von Integer Vitae – in Liederbuch des […]

Seht die (X) Kompagnie (Kompagnielied)

Seht die (X) Kompagnie ei, wie exerzieret sie Seht, wie sie die Beine streckt Griffe macht sie wie geleckt Alles wie am Schnürchen geht auf Kommando stille steht Rühret sich, bei meiner Ehr´ keine Helmesspitze mehr Tra la la … Des Morgens schon in aller Früh lustig wieder stellet sie Tornister hat sie aufgepackt daß […]


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