Nicht achtet Gefahren die wackre Feuerwehr

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Nicht achtet Gefahren die wackre Feuerwehr
sie stürzet sich mutig in jedes Flammenmeer
im schweren Kampf steht fest die brave Schar
ein Hoch darum der Feuerwehr immerdar!

Ertönet das Zeichen, wie eilt der Feuermann
er reißt von den Seinen sich hohen Mutes dann
zum Rettungswerk eilt er mit seiner Schar
ein Hoch darum der Feuerwehr immerdar!

Und wenn auch die Flamme wild aus dem Fenster bricht
und wankt auch die Leiter: der Wehrmann zittert nicht
Fest hält er aus in der Gefährten Schar
ein Hoch darum der Feuerwehr immerdar!

Dort ruft voll Entsetzen in Rauch und Flammengraus
das Kind nach der Mutter, es kann nicht hinaus
sein Retter naht, der Wehrmann ist´s fürwahr
ein Hoch darum der Feuerwehr immerdar!

Wie legt er mit Freuden das Kind ans Mutterherz
der Wunden nicht achtend, nicht fühlend eignen Schmerz
Im Mutteraug´ liest seinen Dank er klar
ein Hoch darum der Feuerwehr immerdar!

Nicht achtet Gefahren die wackre Feuerwehr
sie stürzet sich mutig in jedes Flammenmeer
im schweren Kampf steht fest die brave Schar
ein Hoch darum der Feuerwehr immerdar!

Text: Eduard Jost (Dürkheim)
Musik: auf die Melodie von “ Hinaus in die Ferne mit lautem Hörnerklang
in “ Feuerwehrliederbuch

Liederthema:
Liederzeit: vor 1890 : Zeitraum:
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Geschichte dieses Liedes:

Zur Geschichte dieses Liedes:

Parodien, Versionen und Variationen: „Hinaus in die Ferne mit lautem Hörnerklang“ ist ein Lied von Albert Methfessel, das er um das Jahr 1813 dichtete und komponierte. Er erschien zuerst mit der Melodie des Dichters in der Zeitung für die elegante Welt , Leipzig 1814 , als Beilage zu der Ausgabe vom 31. März 1814. Anstatt „zum mächtigen Gesang“ in der 2. Zeile heisst es z.B. in späteren Liederbüchern auch „zum männlichen Gesang“