Volkslieder in der Mundart des Kuhländchens von A - Z

10 Lieder - Volkslieder in der Mundart des Kuhländchens

mp3 anhören CD buch

Blüh auf blüh auf Sommerkorn

Blüh auf blüh auf Sommerkorn hab mein schönes Lieb verlorn Blüh auf blüh auf Sommerweiz ist mir um mein Lieb so leid Blüh auf blüh auf Rosenstrauch ich such mir ein anders aus Blüh auf blüh auf Blümlein blo (blau) mein schöns Lieb ist wieder do (da) bei J. G. Meinert : Alte teutsche Volkslieder in der Mundart des Kuhländchens

Liebeskummer | Liederzeit: | 1815


Der Müller ging spazieren aus (vor 1817)

Der Müller ging spazieren aus er ging bis an den Grunwald naus begegnen ihm drei Räuber Ei Müller liebster Müller mein wißt ihr kein schwanger Fräuelein wir wollen eine kaufen Der Müller verschwört sein Leib und Seel er nirgends von einer wissen will bis er hatt selber eine Der Eine griff in Schubsack nein dreihundert Dukaten die warn sein für

Müller-Lieder | Raub-Mord-Totschlag | Liederzeit: | | 1817


Ein Knäblein ging spazieren

Ein Knäblein ging spazieren ins Rosengärtelein das Gärtlein war gezieret mit schönen Blümelein Er tät ein Röslein brechen zum Fenster steckt ers nein Tust schlafen oder wachen Herzallerliebste mein Ich schlafe nicht ich wache von dir hab ich keine Ruh wenn ich könnt mit dir reden von Herzen wollt ichs tun Die Tür ward aufgeschlossen das Knäblein eingelan er fand

Liebeslieder | Liederzeit: | 1817


Es freit einmal ein Wassermann

Es freit einmal ein Wassermann der wollte Königs Tochter han Er freit wol länger als sieben Jahr bis daß die junge Braut seine war Sie ging wol in den Garten und wollt der Blümlein warten Da sah sie in den Wolken stehn daß sie im Rhein sollt untergehn Sie ging wol in die Kammer beweint sich ihren Jammer Ach Tochter

Balladen | Liederzeit: | , | 1856


Es ging ein Knab spazieren (Der tote Freier)

Es ging ein Knab spazieren wohl am Schlaffenster hin Herzliebste bist du drinnen steh auf und laß mich ein “Ich bin jetzt zwar hierinnen aber rein laß ich dich nit ich habs einem Andern versprochen ” “Vielleicht derselbe bin ich Streck nur aus dein schneeweiß Händlein ei vielleicht erkennst du mich ” “Mich däucht du schmeckst wie die Erde ich

Hochzeitslieder | Liebeskummer | Lieder vom Tod | Liederzeit: | 1856


Es hütet ein Herr sechs graue Roß (Das nasse Grabhemd)

Es hütet ein Herr sechs graue Roß auf einem wüsten Kirchhof Er hütet den Kirchhof um und um bis er kam zu seins Vorwirths Grab Wer hütet mein Grab wer knetet mein Grab wer hütet mir all meine Gräslein ab Wer schläft auch bei meim jungen Weib wer schwächt ihr denn den stolzen Leib Wer zieht mir denn meine Waislein

Balladen | Liederzeit: | | 2012


Es wollt ein Hirtlein treiben aus (Kindsmörderin)

Es wollt ein Hirtlein treiben aus er trieb wohl vor den Grunwald naus Und wie er vor den Grunwald treibt da hört er schrein ein Kindelein Ach sag mein Kindlein wo du bist ich hör dich schon ich seh dich nicht Ich bin im hohlen Baum versteckt mit Eichenspänlein zugedeckt Ach nimm mich nimm mich Hirtelein und trag mich in

Balladen | Lieder über uneheliche Kinder | Liederzeit: | | 1817


Es wollt ein Mädel nach Wasser gehn

Es wollt ein Mädel nach Wasser gehn zu einem kühlen Brunnen sie hatt ein schneeweiß Hemdlein an dadurch scheint ihr die Sonne Sie schaut wol hin sie schaut wol her ob sie auch war alleine Da kam ein stolzer Reiter gerittn wol von dem kühlen Weine Er grüßt sie hübsch er grüßt sie fein grüßt sie in sieben Sprachen Feins

Liebeslieder | | , , | 1807


Es wollt ein Mädl ins Schenkhaus gehn (1817, Schweiz)

Es wollt ein Mädl ins Schenkhaus gehn sie schmückt sich wunderschöne da bleibt sie auf ne Weile stehn vor einer Hasel grüne Und grüß dich Gott Frau Haselin von was bist du so grüne Und grüß dich Gott feins Mädelein von was bist du so schöne Von was daß ich so schöne bin das kann ich dir bald sagen ich

Verlorene Ehre | | | 1817


Wenn ich ein Waldvöglein wär (1817, Schweiz)

Wenn ich ein Waldvöglein wär wollt ich fliegen über das Meer schönster Tausendschatz zu dir aber du bist gar weit von mir aber du bist gar weit von mir und ich von dir Schönster Schatz das weißt du wohl daß ich dich nicht lieben soll weils alle Leut verdrießt Weils alle Leut verdrießt weils alle Leut verdrießt drum lieb ich

Liebeskummer | | 1817