Liedergeschichte: Alte Burschenherrlichkeit

Zur Geschichte von "Alte Burschenherrlichkeit": Parodien, Versionen und Variationen.

O alte Burschenherrlichkeit ist ein Lied eines unbekannten Verfassers, das zuerst in der Berliner Zeitschrift „Der Freimüthige“   am 9. August 1825 unter dem Titel „Rückblicke eines alten Burschen“ gedruckt wurde. Die erste Zeile wurde zu einem geflügelten Wort vor allem in studentischen Verbindungen und Burschenschaften.

Das Lied wurde ins Schwedische, Niederländische, Estnische und Lettische übersetzt. Besonders in Schweden ist es noch immer populär. In vielen Pubikationen steht Eugen Höfling als Urheber, was aber unwahrscheinlich ist, da er zur Zeit der Erstveröffentlichung erst 16 Jahre alt war und weit weg von Berlin lebte.  (Wikipedia)

Noten dieses Liedes
Du falscher Hertzens-Dieb Cupid, du loser Bube Geh weg mit deiner Lieb Und lasse mich zur Ruhe Du hast mich leider troffen Ach, wie bin ich so blind Daß ich dir nachgeloffen Thu hoffen, [thu hoffen,] Ach, du mein liebes Kind Hätt ich gefolget dem Der mirs so treu gesaget Gehe weg, eh ich mich ... Weiterlesen ... ...

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Was fang ich armer Teufel an? Die Gelder sind verzehret, mein Hab und Gut ist all vertan der Beutel ausgeleret. Und daraus folgt der harte Schluss dass ich aus *** wandern muss. O jerum, jerum, jerum o quae mutatio rerum! Und Wäsche hab ich auch nicht mehr als nur ein einzig Hemde; das tut mir in ... Weiterlesen ... ...

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O alte Burschenherrlichkeit wohin bist du entschwunden Nie kehrst du wieder gold´ne Zeit so froh und ungebunden! Vergebens spähe ich umher ich finde deine Spur nicht mehr. O ierum, ierum, ierum O quae mutatio rerum Den Burschenhut bedeckt der Staub Es sank der Flaus in Trümmer Der Schläger ward des Rostes Raub Erblichen ist sein ... Weiterlesen ... ...

Dieses Gedicht ohne Angabe eines Verfassers steht zuerst in der Berliner Zeitschrift „Der Freimüthige oder Unterhaltungsblatt für gebildete unbefangene Leser“, Herausgeber Dr August Kühn, Nummer vom 9 Aug 1825, dort mit der Überschrift: „Rückblicke eines alten Burschen …“, fast genau in derselben Form, wie es...

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Was fang ich armer Schlucker an ? Mein Geld ist aufgezehret Die harten Taler sind vertan der Beutel ausgeleeret Jetzt folget ja der letzte Schluß Dass ich schon marschieren muß O jerum, o jerum Uhr und Dosen sind versetzt dazu mein gutes Bette die alten Kleider sind verwetzt wenn ich ein neues hätte Sogar das ... Weiterlesen ... ...

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Zu Haus gedenkt man meiner nicht hat meiner ganz vergessen weil ich so lump und luderlich im   Saufen und im Fressen Da wird geküßt und caressiert und manches Mädchen angeführt Geduld, Geduld, bleibt schuldig und dabei stets geduldig Mein Vater schrieb mir einen Brief ich sollt das Wirtshaus meiden Ich aber fragte nichts darnach und eilt ... Weiterlesen ... ...

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Nun weg mit Feder und Papier und Säbel her und Flinte! Die deutschen Noten schreiben wir mit Stahl und roter Tinte Die deutsche landessprache kunnt` der Franzmann nicht begreifen nun brüllt sie der kanonenmund die Kugel soll sie pfeifen Und daß das Lied ihn richtig packt frisch auf ihr Kriegesscharen so schlagt dazu den richt´gen ... Weiterlesen ... ...

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Es hat die deutsche Artillerie Der alte Fritz erschaffen. Seit diesem Tage nennt man sie Die Krone aller Waffen Denn schon im siebenjähr´gen Krieg erfocht der König manchen Sieg mit seinen Artilleristen Das Pulver das ein Mönch erfand aus Schwefel, Salz und Kohle. Ist wie der ganzen Welt bekannt, dem Teufel abgestohlen. Der kluge Mönch ... Weiterlesen ... ...

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O wonnevolle Jugendzeit mit Freuden ohne Ende mit Minnefahrten weit und breit wo sich die Schönste fände Ich grüße dich, du junges Blut bin jedem hübschen Weibe gut und doch ist nichts aequalis der filia hospitalis Ich kam als krasser Fuchs hierher und spähte in den Gassen wo mir ein Bett und Zimmer wär den ... Weiterlesen ... ...

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So leb denn wohl, Gymnasium! Ich scheide ohne Trauern ich trieb mich lang genug herum in deinem dumpfen Mauern Du sollst mir stets in Ehren sein doch kriegt kein Pferd mich mehr hinein. Trallarum, lirum, larum hic finis est curarum Wie schlug dem Buben einst das Herz als er hier aufgenommen und auf der Leiter ... Weiterlesen ... ...

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Wem ginge nicht sein Herze auf in diesen Maientagen da junges Leben wird zuhauf durchs ganze Land getragen? Da überall in Feld und Wald der Vöglein muntrer Sang erschallt zum Wandern doch geschaffen ein Trillern, Zwitscher, Schlagen Und wie ist grade dieser Lenz zum Wandern doch geschaffen Vom Lochen bis zum Tal der Brenz was ... Weiterlesen ... ...