Des Knaben Wunderhorn

Es spielt ein Ritter mit einer Magd (1805, Wunderhorn)

Es spielt ein Ritter mit seiner Magd Bis an den hellen Morgen. Bis daß das Mädchen schwanger war, Da fing es an zu weinen »Wein‘ nicht, wein‘ nicht, braun’s Mädelein, Dein Ehr will ich dir zahlen Ich will dir geben den Reitknecht mein, Dazu fünfhundert Thaler.« »Den Reitknecht und den mag ich nicht, Will lieber den Herrn selber; Wann ich

Balladen | Liebeskummer | | 1805


Des Knaben Wunderhorn

Des Knaben Wunderhorn ist eine Sammlung von deutschen Volksliedtexten, die Clemens Brentano und Achim von Arnim Anfang des 19. Jahrhunderts veröffentlichten. Die Sammlung enthält Liebes-, Soldaten-, Wander- und Kinderlieder vom Mittelalter bis ins 18. Jahrhundert und ist sicher eine der bedeutensten Volksliedersammlungen in deutscher Sprache.

| 1806


Gott so wollen wir loben und ehrn (1808, Wunderhorn)

Gott so wollen wir loben und ehrn, Die heiligen drei König mit ihrem Stern, Sie reiten daher in aller Eil In dreisig Tagen vierhundert Meil Sie kamen in Herodis Haus, Herodes sahe zum Fenster raus: Ihr meine liebe Herrn, wo wollt ihr hin? Nach Bethlehem steht unser Sinn. Da ist geboren ohn‘ alles Leid Ein Kindlein von einer reinen Maid.

Drei-Könige-Lieder | Weihnachtslieder | 1808


Schlaf Kindlein schlaf (Wunderhorn, 1808)

Schlaf, Kindlein, schlaf! Der Vater hüt´t die Schaf die Mutter schüttelt´s Bäumelein da fällt herab ein Träumelein Schlaf, Kindlein, schlaf! Schlaf, Kindlein, schlaf! Am Himmel zieh´n die Schaf´ Die Sterne sind die Lämmerlein der Mond, der ist das Schäferlein Schlaf, Kindlein, schlaf Schlaf, Kindlein, schlaf! Christkindlein hat ein Schaf Ist selbst das liebe Gotteslamm das um uns all zu Tode

Schlaflieder | 1808


Vorwort: Des Knaben Wunderhorn

Sr Excellenz: des Herrn Geheimerath von Goethe Auf dem Reichstage zu Augsburg geschah ein guter Schwank von Grünenwald, Singer an des Herzogs Wilhelmen von München Hof. Er war ein guter Musikus und Zechbruder nahm nicht für gut was ihm an seines gnädigen Fürsten und Herren Tisch aufgetragen ward, sondern sucht sich anderswo gute Gesellschaft, so seines Gefallens und Kopfs wäre. mit

Volksliedbücher | 1808


Ein Knab auf schnellem Roß (Wunderhorn)

Ein Knab auf schnellem Roß Sprengt auf der Kaisrin Schloß, Das Roß zur Erd sich neigt Der Knab sich zierlich beugt Wie lieblich, artig, schön Die Frauen sich ansehn, Ein Horn trug seine Hand, Daran vier goldne Band. Gar mancher schöne Stein Gelegt ins Gold hinein, Viel Perlen und Rubin Die Augen auf sich ziehn. Das Horn vom Elephant, So

Balladen | 1808


Strophe: Frau Wirtin hat auch einen Hirt (Wunderhorn)

Frau Wirtin hat auch einen Hirt in dem hat sie sich schwer geirrt noch blies er die Schalmei doch mit des Knaben Wunderhorn war es schon längst vorbei Variation  von “Es steht ein Wirtshaus an der Lahn”

| | 1900


Buko von Halberstadt (Zerbst)

Bukko von Halberstadt bring doch meinem Kinde was mit Was soll ich ihm bringen Rote Schuh mit Ringen schöne Schuh mit Gold beschlagen die soll unser Kindchen tragen Hurraso Burra fort Wagen und schön Schuh sind fort stecken tief im Sumpfe Pferde sind ertrunken Hurrah schrei nicht Reitersknecht warum fährst du auch so schlecht Altes Volkslied auf Burchard Bischof von

| 1100


Zu Ury bei den Linden (Wilhelm Tell)

Zu Ury bei den Linden Der Vogt steckt auf den Hut Und sprach Ich will den finden Der dem kein Ehr anthut Ich that nicht Ehr dem Hute Und sah ihn kühnlich an Er sagt Du traust dem Muthe Will sehn ob du ein Mann Er faßt den Anschlag eitel Daß ich nun schießgeschwind Den Apfel von dem Scheitel Meinem

Politische Lieder | 1307


Suse liebe Suse was raschelt im Stroh?

Suse, liebe Suse was raschelt im Stroh? Das sind die lieben Gänschen die haben keine Schuh Der Schuster hat´s Leder kein´ Leisten dazu drum gehn die lieben Gänschen und haben keine Schuh Diese Version in: Des Knaben Wunderhorn , 1808 – Melodie nach einem alten, aus dem 14. Jahrhundert stammenden Wiegenlied . In Was die deutschen Kinder (1914) singen dazu noch

Kinderlieder | Schlaflieder | | 1400


Des Knaben Wunderhorn

Eine der wichtigsten Sammlungen mit Texten deutscher Volkslieder ist „Des Knaben Wunderhorn“. Liebeslieder, Soldatenlieder, Wanderlieder, Kinderlieder: vom Mittelalter bis ins 18. Jahrhundert. Von Clemens Brentano und Achim von Arnim Anfang des 19. Jahrhunderts frei bearbeitete Liedertexte.