Schwab (Gustav Schwab)

4 Lieder von Schwab (Gustav Schwab)

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Angelegt den Sommerrock

Angelegt den Sommerrock Auf, ergriffen Hut und Stock Himmel steht im blausten Kleide Erd´ in ihrer grünsten Seide Ei wie lacht des Wandrers Herz Heut’ am letzten Tag im März Wann ist wo ein Mai erschienen Mit so hellen, heitern Mienen? Luft und Licht, und Farb und Glut! In den Adern schwillt das Blut Heißt uns ferne Reisen wagen In

Wanderlieder | Liederzeit: | | 1822


Bemooster Bursche zieh ich aus

Bemooster Bursche zieh´ ich aus behüt dich Gott, Philisterhaus! Zur alten Heimat geh´ ich ein muss selber nun Philister sein Fahrt wohl, ihr Strassen, grad und krumm ich zieh’ nicht mehr in euch herum, durchtön euch nicht mehr mit Gesang mit Lärm nicht mehr und Sporenklang. Was wollt ihr Kneipen all von mir? Mein Bleiben ist nicht mehr allhier. Winkt

Studentenlieder | Wanderlieder | Liederzeit: | 1814


Ich lieg auf weichem Bette (Schwabenalb)

Ich lieg` auf weichem Bette Auf moos`gem Eichengrund Und vor mir Kett` auf Kette Du festes Alpenrund Ich sing`, ich darf es wagen Es muß ein Lied entstehn Ich brauche nur zu sagen Was ich ringsum gesehn Ganz ferne dort zur Linken In ros`gem Abendschein Seh` ich ihn duftig winken Den hohen Rosenstein Gesang! vorüberschwelle An seiner Felsenkluft Mit leuchtender

Heimatlieder | | | 1813


O blau Gebirg dort winkst du ja

O blau Gebirg, dort winkst du ja Mit frischer Jünglingsmahnung Mit allen Nebeln bist du da Mit aller Sonnenahnung Geheimnisreich senkt sich dein Hang Voll unentdeckter Falten Und doch – wie oft hat sie mein Gang Mit raschem Schritt gespalten Kein Wald senkt sich in Talesschoß Der mir nicht schon gerauschet Kein Bächlein springt aus Fels und Moos Das ich

Heimatlieder | Wanderlieder | Liederzeit: | 1837