Lieddichter: Gellert (Christian Fürchtegott Gellert)

Gellert

Christian Fürchtegott Gellert, Dichter und Moralphilosoph.  Geboren am 4. Juli 1715 in Hainichen; gestorben am 13. Dezember 1769 in Leipzig. Gellert galt zu Lebzeiten als meistgelesener deutscher Schriftsteller neben Christian Felix Weiße.

Jesus lebt, mit ihm auch ich Tod, wo sind nun deine Schrecken? Jesus lebt und wird auch mich Von den Toten auferwecken Er verklärt mich in sein Licht: Dies ist meine Zuversicht Jesus lebt! Ihm ist das Reich Über alle Welt gegeben Mit ihm werd‘ ich auch zugleich Ewig herrschen, …

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Geistliche Lieder | 2012


Nach einer Prüfung kurzer Tageerwartet uns die EwigkeitDort, dort verwandelt sich die Klagein göttliche ZufriedenheitHier übt die Tugend ihren FleißUnd jene Welt reicht ihr den Preis Wahr ist´s, der Fromme schmeckt auf ErdenSchon manchen sel´gen Augenblick;Doch alle Freuden, die ihm werden,Sind ihm ein unvollkommnes Glück.Er bleibt ein Mensch, und seine …

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Geistliche Lieder | Grabgesänge | 2009


Die Schwälbchen die lieben sie bauen ihr Nest ans Fenstergesimse so zierlich und fest sie bauen so furchtlos, als wüßten sie nicht daß unter den Menschen manch böslicher Wicht Sie fliegen vertraulich hinein und heraus und grüßen mit Zwitschern die Leute im Haus wir grüßen euch wieder, o seid nur …

Die Schwälbchen die lieben sie bauen ihr Nest (Schwalbenschutz) Weiterlesen »

Weitere Volkslieder | 1912


Dies ist der Tag, den Gott gemacht Sein werd in aller Welt gedacht Ihn preise, was durch Jesum Christ Im Himmel und auf Erden ist Die Völker haben Dein geharrt Bis daß die Zeit erfüllet ward Da sandte Gott von seinem Thron Das Heil der Welt, Dich, seinen Sohn Wenn …

Dies ist der Tag den Gott gemacht (Weihnachtslied) Weiterlesen »

Weihnachtslieder | 1769


Wie groß ist des Allmächtigen Güte ist der ein Mensch, den sie nicht rührt der mit verhärtetem Gemüte den Dank erstickt, der ihm gebührt Nein seine Liebe zu ermessen sei ewig meine größe Pflicht Der Herr hat mein noch nie vergessen vergiß mein Herz auch seiner nicht Wer hat mich …

Wie groß ist des Allmächtigen Güte Weiterlesen »

Geistliche Lieder | 1769


Meine Lebenszeit verstreicht stündlich eil ich zu dem Grabe Und was ist´s, das ich vielleicht das ich noch zu leben habe Denk, o Mensch! an deinen Tod säume nicht; denn eins ist not Lebe, wie du, wenn du stirbst wünschen wirst, gelebt zu haben Güter, die du hier erwirbst Würden, …

Meine Lebenszeit verstreicht Weiterlesen »

Geistliche Lieder | Grabgesänge | 1757


Die Himmel rühmen des Ewigen Ehre ihr Schall pflanzt seinen Namen fort Ihn rühmt der Erdkreis, ihn preisen die Meere vernimm, o Mensch, ihr göttlich Wort Wer trägt der Himmel unzählbare Sterne? Wer führt die Sonn aus ihrem Zelt? Sie kömmt und leuchtet und lacht uns von ferne, Und läuft …

Die Himmel rühmen des Ewigen Ehre Weiterlesen »

Geistliche Lieder | 1757


Ein Mann, der sich auf vielerlei verstund, That durch den Druck in London kund, Daß er ein seltnes Kunststück wüßte, Und lud auf sein erbaut Gerüste Den künft’gen Tag die Bürger ein; Ließ einen engen Krug und sich in Kupfer stechen. »In diesen Krug, war sein Versprechen, Kriech‘ ich, Hans …

Ein Mann der sich auf vielerlei verstund (Hans Nord) Weiterlesen »

Gedichte | 1754


Der Narr, dem oft weit minder Witz gefehlt Als vielen, die ihn gern belachen, Und der vielleicht, um andre klug zu machen, Das Amt des Albernen gewählt (Wer kennt nicht Tills berühmten Namen?); Till Eulenspiegel zog einmal Mit andern über Berg und Tal. Sooft als sie zu einem Berge kamen, …

Der Narr dem oft weit minder Witz gefehlt (Till) Weiterlesen »

Gedichte | 1748


Ein guter dummer Bauernknabe, Den Junker Hans einst mit auf Reisen nahm, Und der trotz seinem Herrn mit einer guten Gabe, Recht dreist zu lügen, wiederkam: Ging, kurz nach der vollbrachten Reise, Mit seinem Vater über Land. Fritz, der im Gehn recht Zeit zum Lügen fand, Log auf die unverschämt´ste …

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Gedichte | | 1748


Nach Gellerts Tod erscheinen seine „Moralische Vorlesungen“, die  mit annähernd 100.000 gedruckten Exemplaren eine unerhörte, durch ganz Deutschland reichende Verbreitung erfahren. Das von seinem Verleger Johann Wendler errichtete Gellert-Denkmal ist 1774 das erste einem Dichter gewidmete öffentliche Denkmal Deutschlands.