I ha daheim e Maidli g’ha

Die Maidli im Schwizerland

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I ha daheim e Maidli g’ha

I ha daheim e Maidli g’ha
und’s Maidli hät mi lieb
Ach, wie hab I so übel tan
dass i nit bi nem blieb

O Maidli mi, o Maidli mi
chönt i nu wieder bi dir si
O Maidli mi, o Maidli mi
chönt i wieder bi dir si.

Mit andre Maidli is mers gang
dass i’s chaum sage chan
sie han mi plagt und hintergang
und für ein Narre han

O Maidli mi …

Zu Paris ha ein’r mi Herzle gen
ha g’meint, es geng wohl a
do hatt‘ mi Maidl en andern gsehn
und ließ mir gar no stah

O Maidli mi …

A Dütsche ho i welle han,
do war en ander Plag
die hätt‘ mi gärn gefresse gar
gern g’prügelt alle Tag

O Maidli mi …

A Italienern ha i g’ha
von der auch bin i gheilt,
die hätt a körios Hearzle gar
mit Zwölfe hätt‘ s’es geteilt

O Maidli mi …

Und churz und gut mit einem Wort
döhs mach ich hoch bechannt
die Maidli’s sind in keinem Ort
so wi im Schwizerland

O Maidli mi …

Text  und Musik: Verfasser unbekannt
aus: Wyß, schweiz. Kuhreihen, 1826, Nr. 40 – Daher Kretzschmer I, Nr. 152: Ist sprachlich nicht rein schweizerisch
in Deutscher Liederhort II (1893, Nr. 556 „Die Maidli im Schwizerland“)

Liederthema:
Liederzeit: (1825)
Region:

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