Hoch über den Klippen (Luiska)

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Hoch über den Klippen am Meere daher
da toben die Wellen, da teilt sich das Meer
da lenket vergebens ein Schiffer sein’n Kahn
kanns Ufer nicht finden der arme Mann
kanns Ufer nicht finden der arme Mann

Wer ist es, der weinend am Ufer da steht
Die Hände gefaltet zum stummen Gebet?
Es ist ja Luiska, es sehnt sich ihr Sinn
Wohl nach den arabischen Inseln hin

Dort weilt ihr Geliebter, dort weilt ihr höchstes Glück
Er kehret nach langen Jahren zurück
Er ging von seinem Weib, er ging von seinem Kind
Wer weiss, ob er sie wiederfindt!

Ach nimm mich doch auf in den rettenden Kahn!
So flehte Luiska den Schiffer wohl an
„Luiska, Luiska, o schaue mich nur an
Ich bin ja kein Schiffer, ich bin ja dein Mann“

Vergeben, vergessen war Kummer und Gram
Sie sassen wohl beide in Arm und Arm
Da tobten die Wellen ganz fürchterlich
Sie waren begraben und wussten es nicht

Text und Musik: Verfasser unbekannt  –
Aufgezeichnet in Weroth bei Steimel (Westerwald) durch Herrn stud. phil. Th. Ibing aus Marburg
Quelle: Zeitschrift des Vereins für Volkskunde. Begründet von Karl Weinhold. Im Auftrage des Vereins herausgegeben von Johannes Bolte. 1908 (18. Jahrgang, Heft 4, S. 411)


Liederthema: Küchenlieder | Lieder zur See
Geschichte dieses Liedes:
Liederzeit: (1908)

Region: -


Anmerkungen zu "Hoch über den Klippen (Luiska)"

Das Luiska-Lied (1908)

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