Es zog ein Matrose einst über das Meer

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Es zog ein Matrose einst über das Meer

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Es zog ein Matrose einst über das Meer
Nahm Abschied vom Liebchen das weinte so sehr
Der Sturm und die Wellen wer kann ihnen trau’n
Ich werd im Leben dich nie wiederschau’n
Da rief er: O Traute es führt Gottes Hand
Durch wilde Orkane den Seemann an’s Land
Hoiho hoiho hoiho
so grüßt er noch so froh

Ein Jahr war vergangen er kehrt nicht zurück
Sie harrte am Ufer mit weinendem Blick
Da kam ihr die Kunde Das Schifflein es sank
Dein Liebster mit andern im Meere ertrank
O weh mir o wehe Nun bricht mir das Herz
Und leise sang sie voll Kummer und Schmerz
Hoiho hoiho hoiho
Nie werd ich mehr froh

Und blasser die Wangen und größer die Not
Was soll ich noch leben Mein Liebster ist tot
Da horch Welch Getümmel die Straße Herauf
Ihr Schatz kommt gesprungen im eilenden Lauf
Ich bin es Herzliebchen Vom sinkenden Schiff
Hab ich mich geborgen auf felsigem Riff
Hoiho hoiho hoiho
Wie jauchzten sie froh

Text und Musik: Verfasser unbekannt

Anmerkungen zu "Es zog ein Matrose einst über das Meer"

Böhme – in Volkstümliche Lieder der Deutschen – hält es für ein Kunstlied: „Text aus rheinländischen Liederheften durch Herrn K Becker erhalten. Kunstlied, das wahrscheinlich durch ein fliegendes Blatt unters Volk gekommen ist. Die Melodie passt nicht ganz zum Text mit 7 zeiligen Strophen, es fehlt die Musik zum Refrain: Hoiho.. Die beiden Noten stehen bei Becker eine Stufe tiefer, wodurch gleiche Kadenz zweimal nacheinander entsteht.“

"Es zog ein Matrose einst über das Meer" in diesen Liederbüchern

auch in Rheinischer Volksliederborn (1880)

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