In Gesellenfreud (1913) wird mit Noten eine Art Refrain angeführt, der nach jeder Strophe von  „Ich hatt einen Kameraden “ gesungen wird, und eventuell aus dem deutsch-französischen Krieg 1870/1871 stammt:

Die Artillerie rückt vor
die Infanterie gibt Salven ab
das ganze Jägerkorps
rückt aus mit Sack und Pack
Kavallerie muß attackieren
die Franzosen müssen retirieren
die Franzosen müssen sehen
daß wir Deutsche Sieger sind

Seit dem ersten Weltkrieg auch als Marschlied , bei dem nach jeder Strophe angehängt wird:

„Gloria, Gloria, Gloria Viktoria,
mit Herz und Hand für´s Vaterland, für´s Vaterland
Die Vöglein im Walde, die sangen so wunder wunderschön
In der Heimat, in der Heimat, da gibt´s ein Wiedersehn“

(In dieser Version als Marschlied werden Melodieteile von „Wo findet die Seele die Heimat der Ruh“ verwendet , so z.B. in Es braust ein Ruf oder Stolz ziehn wir in die Schlacht (1915))

Zur Geschichte dieses Liedes:

Parodien, Versionen und Variationen: „Ich hatt einen Kameraden“ ist ein Soldatenlied, das seit den Befreiungskriegen gegen Frankreich 1813-1815 viel gesungen und nachgedichtet wurde. Im deutsch-französischen Krieg 1870/71, im Ersten Weltkrieg (1914-1918)  und in der deutschen Wehrmacht während der NS-Zeit wurde es – auch als Propagandalied – in vielen Liederbüchern gedruckt und auch auf ... weiter lesen

CDs und Bücher mit Die Artillerie rückt vor (1871):