Friede süßer Friede schwebe über deinem frühen Grab Glaubend daß die Seele lebe senken wir den Leib hinab Ruhe sanft Kurz war deines Lebens Dauer kaum erblüht des Lenzes Grün Ach, da nahm des Todes Schauer schon die zarte Blume hin Ruhe sanft Ruhe aus von allem Jammer schaue droben Himmelslicht Ruhe still in deiner ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1871


Es wollt sich ein Bauer spazieren gehn Sein Herzallerliebste wollt mit ihm gehn Ganz freundlich tut er ihr winken: „Komm herein, komm herein. Herzliebeste mein Den kühlen Wein wollen wir trinken.“ Der kühle Wein ist gar so gut Gott weiß, wer ihn bezahlen tut! „Es wird ihn schon einer bezahlen!“ Und der das Korn in ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1871


Seht ihr das Kreuz am Friedhof dort geziert mit einem Jägerhut? Da ruhn die meisten Brüder schon vom zehnten Jägerbataillon Der Herr Major, ein tapfrer Mann ruht auch bei seinen Jägern schon, im Todessschlummer eingewiegt noch in dem Grabe unbesiegt Am Grabe steht ein Jäger dort betrachtet sich den stillen Ort; gestützt auf seinen Flintenlauf ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1871


Wir sitzen so fröhlich beisammen und haben uns alle so lieb und wünschen im frohen Gefühle ach, wenn es nur immer so blieb Es wechseln im irdischen Leben die Tage der Freude und Lust und Tage der Sorgen und Schmerzen bewegen die menschliche Brust Nichts Ew´ges bestehet hinieden drum haltet den Augenblick fest genießet des flüchtigen ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1871


Napoljum du Schustergeselle du saßest so fest auf deinem Thron in Italien da warest du so helle bei Sedan bekamst du deinen Lohn Text: Verfasser unbekannt , nach dem deutsch-französischen Krieg von 1870/71 ? nach einem älteren Spottlied auf Napoleon aus den Befreiungskriegen um 1813 Musik: auf die Melodie von Es kann ja nicht immer ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1871


Du blasser Stern, in blauer Höh was blickst du traurig nieder? Umfängt die Welt voll Schönheit nicht der weichen Nacht Gefieder? – „Manch treues Blut im Sande ruht ich schaue auf Saarbrücken; zu Tode härmt sich sein Mütterlein wer soll ihr´s Aug zudrücken?“ Was hängst du’s Köpfchen wehmutsvoll Blaublümchen an dem Weiher? Es tropft dein ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1871


Wir heißen Deutsche kennt ihr unsre Zeichen das neue Banner Schwarz und Weiß und Rot Wie seine stolzen Farben nie erbleichen so bleiben wir ihm treu bis in den Tod Die Fahnen vor dem Heere die Flaggen auf dem Meere „Vom Fels zum Meer“ wehn unsre Farben rein wir heißen Deutsche, wollen Deutsche sein Wir ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1871


Deutscher Stamm in Habsburgs Landen deutschen Volkes mächtger Arm mit dem Herzen Deutschlands einet dich ein Pulsschlag, rein und warm und durch deine Adern strömet freiheitglühend deutsches Blut deutscher Stamm in Habsburgs Landen halte fest an deutschem Gut Weltenreiche unterlagen staubzermalmt dem Rad der Zeit was die deutschen Stämme zieret sichert Unvergänglichkeit großer Geister Muttersprache höchsten ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: , | 1871


Schönster Schatz tu mir erlauben eine kleine Viertelstund deinen Rosenmund zu küssen eh die Nachtpatrouille kommt Meinen Rosenmund zu küssen ei, das kann ja wohl geschehn Aber schönster Schatz, du mußt auch wissen ob wir hier auch sicher stehn Was seh´ich in der Ferne und was kommt von fern daher Tritt ein wenig näher und ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: , | 1871


Heil dir im Eichenkranz Fürstin des Abendlands Heil Deutschland Dir! Glorreich in Wacht und Schlacht brachst du des Erbfeinds Macht schwingst in verjüngter Pracht hoch dein Panier Einig in Süd und Nord trotzt unser Volk hinfort Sturm und Gefahr Schirmende Flügel spannt wieder vom Nordensland bis an der Mosel Strand Kaiser, dein Aar Blühe du ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1871