Des Montags des Dienstags in aller Fruh

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Des Montags des Dienstags in aller Fruh

Des Montags , des Dienstags in aller Fruh
Da kam mir eine traurige Botschaft zu
Weil ich von meinem Mädchen hat Abschied genomm’n
Ich sollte doch noch einmal zu ihr komm’n

Und da ich zu ihr gekommen bin
Da tat sie mir was sagen in aller Still
Ich sollt‘ sie, nicht verlassen in aller ihrer Not
Ich sollt‘ sie treulich lieben bis in den Tod

„Schau an mein bleiches Angesicht,
Schau an, wie mich die Liebe hat zugericht
Kein Feuer ist auf Erden was brennet so heiß
Als die verborgene Liebe die niemand nicht weiß“

„Mit Trauern da muß ich schlafen gehn
Mit Trauern muß ich wieder auferstehn
Mit Trauern und mit Weinen verbring‘ ich meine Zeit
Dieweil ich nicht kann haben was mein Herz erfreut“

Text und Musik: Verfasser unbekannt
in Schlesische Volkslieder 1842, Nr. 152 : so aus verschiedenen Gegenden und als fiiegendes Blatt .

Geschichte dieses Liedes:


Liederthema: ,
Liederzeit: (1842)

Anmerkungen zu "Des Montags des Dienstags in aller Fruh"

Textvarianten:

  • 1.1:  Den Sonntag , den Montag in aller Früh
    4. 3. Mit Kummer und mit Sorgen vertreib‘ ich meine Zeit, —
    4. 3. Es Wäre ja viel besser, ich läge schon im Grab / als daß ich dich von Herzen treu geliebet Hab‘.

In Klein- Ellgut lautet der Schluß:
Herzchen, ach Schätzchen, ach Engelchen mein.‘
Ich bitt‘, du wollst bei meinem Begrabniß sein;
Ich bitt‘ du wollst mich legen in das kühle Grab,
Dieweil ich dich von Herzen so treu geliebet Hab‘.

und in Rosen:
Ei trauriges Mädchen, verzage nichtI
Ich wollt‘ dich gerne lieben, ich darf aber nicht,
Dieweil es meine Eltern nicht länger haben woll’n,
Daß wir uns so einander treue lieben soll’n.

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