Daß ich der Rauchfangkehrer bin

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Daß ich der Rauchfangkehrer bin
Das wissen ja alle Leut
Ich bin kohlschwarz vom Angesicht
Und hab ein schwarzes Kleid.

Wann ich ins Rauchfangkehren geh,
So nimm ichs Laiterl mit
Ein’n Besenstiel den muß ich habn
Vergiß ihn aber nit.

Wann ich zum Rauchfang hinne kirn
So lain ichs Laiterl an
Und steig hinauf in alle Höh
Und fang zu kehren an.

Und wann der Rauchfang kehret ist
So freß ich halt a Wurst
(die tut mir laben meine Brust)
Jetzt b’hüt dich Gott, herztausend Schatz,
Von dir muß ich halt fort.

Text und Musik: Verfasser unbekannt
in Deutscher Liederhort III (1894, Nr. 1639 „Der Rauchfangkehrer“ (Essenkehrer, Schlotfeger) , ohne Melodie)
in: Fliegendes Blatt Anfang des 19. Jahrhunderts: „Vier schöne neue Lieder“. Gedruckt in diesem Jahr

Liederthema:
Liederzeit: (1810)
Schlagwort: |


Anmerkungen zu "Daß ich der Rauchfangkehrer bin"

Als nicht zugehörige Fortsetzung folgt

„Schöner Schatz, daß du so traurig bist
Und daß sogar nicht lachst?
Kenn ichs in deinen Äuglein an
Daß du geweinet hast

Ich Hab geweinet oder nit
Was geht es andern an?
Mir hat mein Schatz was Leids gethan
Wenn ichs nur leiden kann.“

Ich hab nicht weit ins Ungarland
Und Hab nit weit ins Böhm‘
Den süßen Wein den trink ich gern
Den sauren laß ich stehn