Wie ruhest du so stille in deiner weißen Hülle du mütterliches Land Wo sind des Frühlings Lieder des Sommers bunt Gefieder und dein beblümtes Festgewand? Du schlummerst nun entkleidet kein Lamm noch Schäflein weidet auf deinen Au´n und Höh´n Der Vöglein Lied verstummet und keine Biene summet doch bist du auch im Schlummer schön Die ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1810


Es ist ein Schuss gefallen, Mein, sagt, wer schoß da draus? Es war ein junger Jäger, Der schoß im Hinterhaus. Die Spatzen in dem Garten, Die machen viel Verdruß, Zwei Spatzen und ein Schneider, Die fielen von dem Schuß. Die Spatzen von den Schroten, Der Schneider von dem Schreck; Die Spatzen in die Schoten, der Schneider ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1810


Wohl heute noch und morgen bleib ich, mein Schatz, bei dir wann aber kommt der dritte Tag so muß ich fort von hier Wann kommst du aber wieder Herzallerliebster mein? Wanns schneiet rote Rosen und regnet kühlen Wein Es schneiet keine Rosen und regnet auch kein Wein so kommst du auch nicht wieder Herzallerliebster mein ... Weiterlesen ... ...

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Liederzeit: | 1810


Graf Eberhard im Bart Vom Württemberger Land Er kam auf frommer Fahrt Zu Palästina´s Strand Daselbst er einstmals ritt Durch einen frischen Wald Ein grünes Reis er schnitt Von einem Weißdorn bald Er steckt´ es mit Bedacht Auf seinen Eisenhut Er trug es in der Schlacht Und über Meeres Flut Und als er war daheim ... Weiterlesen ... ...

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Liederzeit: | 1810


Wer hat dich, du schöner Wald aufgebaut so hoch da droben? Wohl dem Meister will ich loben so lang noch meine Stimm erschallt Lebe wohl, lebe wohl! Lebe wohl, lebe wohl, du schöner Wald! Tief die Welt verworren schallt oben einsam Rehe grasen und wir ziehen fort und blasen dass es tausendfach verhallt Lebe wohl, ... Weiterlesen ... ...

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Liederzeit: | 1810


Trinken, sang Anakreon trinken, sang Horaz darum trink, o Menschensohn denn die Vorwelt tat´s. Trink sechs Räuschchen wöchentlich lehrt dich Hippokrat; Griech´ und Römer lehren dich folge weisem Rat! Brüder, auf zur Tat! Trank im grauen Altertum schon der Weise Wein, sollt’s im Evangelium denn verboten sein? Trink sechs Räuschchen wöchentlich lehrt dich Hippokrat; Griech‘ und ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1810


Muss ich denn sterben bin noch so jung! Wenn das mein Vater wüsst daß ich schon sterben müsst der tät sich kränken bis in den Tod. Muss ich denn sterben bin noch so jung! Wenn das die Mutter wüsst wenn das die Schwester wüsst, täten sich härmen bis in den Tod. Muss ich denn sterben ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1810


Hinaus hinaus ins freie begrüßt den schönen Mai zur großen Frühlingsweihe wohnt seinem Feste bei Mit seiner Strahlenkrone Und mit dem Blütenkranz Tritt er in unsre Zone Beginnt der Freudentanz Durch Anger Tal und Höhen Durch Busch und Rosenstrauch Strömt schöpferisch sein Wehen Und lind sein Lebenshauch Dort schlagen Nachtigallen Hier summt ein Bienenheer Mit ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1810


Will ruhen unter den Bäumen hier Die Vögelein hör‘ ich so gerne Wie singet ihr so zum Herzen mir Von unsrer Liebe was wisset ihr In dieser weiten Ferne? Will ruhen hier an des Baches Rand Wo duftige Blümlein sprießen Wer hat euch Blümlein, hieher gesandt? Seid ihr ein herzliches Liebespfand Aus der Ferne von ... Weiterlesen ... ...

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Liederzeit: | 1810


Alldort auf grünen Matten da gibt’s der Freuden viel alldort im grünen Schatten ergötzt man sich mit Spiel Alldort auf weiten Feldern Wie wogt die Saat so schön Alldort in Busch und Wäldern Die Lüftlein lieblich wehn Alldort auf blauer Welle Schwebt leicht dahin der Kahn Alldort erfrischt die Quelle Den müden Wandersmann Dorthin nach ... Weiterlesen ... ...

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Liederzeit: | 1810