Achtzehnhundert vierzig und acht, Als im Lenze das Eis gekracht, Tage des Februar, Tage des Märzen, Waren es nicht Proletarierherzen, Die voll Hoffnung zuerst erwacht Achtzehnhundert vierzig und acht? Achtzehnhundert vierzig und acht, Als du dich lange genug bedacht, Mutter Germania, glücklich verpreußte, Waren es nicht Proletarierfäuste, Die sich ans Werk der Befreiung gemacht Achtzehnhundert ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1873


Germania, der Sieg ist dein! Die Fahnen wehn, die Glocken klingen, Elsaß ist dein und Lotharingen Du sprichst: »Jetzt muß der Bau gelingen Bald holen wir den letzten Stein Gestützt auf deines Schwertes Knauf Lobst du in frommen Telegrammen Den Herrn, von dem die Herren stammen Und aus Zerstörung, Tod und Flammen Steigt heiß dein ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1871


Und immer mehr und immer mehr Und immer mehr Soldaten! Herr Wilhelm braucht ein großes Heer, Er sinnt auf große Taten. Er braucht’s nicht wider Dänemark, Er braucht’s nicht wider Kassel – Für solchen Quark, spricht Herr Bismarck, Genügt ein stark Gerassel. Er braucht es nicht am Rhein, am Po Die Flammenzeichen rauchen Schon längst ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1864


Bet und arbeit! ruft die Welt Bete kurz! denn Zeit ist Geld An die Türe pocht die Not – Bete kurz! denn Zeit ist Brot Und du ackerst, und du säst, Und du nietest, und du nähst, Und du hämmerst, und du spinnst – Sag, o Volk, was du gewinnst! Wirkst am Webstuhl Tag und ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: , | 1863


Viel gesungen, müd gerungen, Und der Abend stellt sich ein Wie mir´s eben auch gelungen Unten muß es besser sein! Laß mich ruhen, Herr! und schlafen, Und vergessen dieses Land! Laß den Schiffer in den Hafen, Denn das Elend sitzt am Strand! Wenn in neu belaubten Bäumen Ueber mir die Blüte klagt, Laß mich in ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1860


So hab´ ich es nach langen Jahren Zu diesen Posten noch gebracht Und leider nur zu oft erfahren, Wer hier im Land das Wetter macht. Du sollst, verdammte Freiheit ! mir Die Ruhe fürder nicht gefährden; Lisette, noch ein Gläschen Bier ! Ich will ein guter Bürger werden. Auch ich sprach einst vom Vaterland Und ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1849


Deutschland – auf weichem Pfühle mach dir den Kopf nicht schwer! Im irdischen Gewühle schlafe, was willst du mehr? Laß jede Freiheit dir rauben, setze dich nicht zur Wehr, du behältst ja den christlichen Glauben: Schlafe, was willst du mehr? Und ob man dir alles verböte, doch gräme dich nicht zu sehr, du hast ja ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1849


Mein Deutschland, strecke die Glieder Ins alte Bett, so warm und weich; Die Augen fallen dir nieder, Du schläfriges deutsches Reich. Hast lange geschrien dich heiser Nun schenke dir Gott die ewige Ruh! Dich spitzt ein deutscher Kaiser Pyramidalisch zu. O Freiheit, die wir meinen, O deutscher Kaiser, sei gegrüßt! Wir haben auch nicht einen ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1849


Komm, mein Mädchen, in die Berge Wo der Himmel tiefer blaut Und das stille Volk der Zwerge Uns kristallne Schlösser baut Wo der Liebe morgenhellen Traum kein Schleicherohr belauscht Und: Triumph! von tausend Quellen Der vereinte Donner rauscht Wie entfremdet ist die Erde Wie entweiht ihr Element Seit der Mensch mit Angstgebärde Nur nach Schattenbildern ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1845


Reißt die Kreuze aus der Erden! Alle sollen Schwerter werden, Gott im Himmel wird’s verzeihn. Laßt, o laßt das Verseschweißen! Auf den Amboß legt das Eisen! Heiland soll das Eisen sein Eure Tannen, eure Eichen Habt die grünen Fragezeichen Deutscher Freiheit ihr gewahrt? Nein, sie soll nicht untergehen! Doch ihr fröhlich Auferstehen Kostet eine Höllenfahrt. ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1841