Auferstehn ja auferstehn wirst du mein Staub

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Auferstehn ja auferstehn wirst du mein Staub

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Auferstehn, ja auferstehn wirst du
mein Staub, nach kurzer Ruh
Unsterblich`s Leben
wird, der dich schuf, dir geben
Halleluja, halleluja

Wieder aufzublühn werd ich gesät
Der Herr der Ernte geht
und sammelt Garben
uns ein, uns ein die starben!
Halleluja, halleluja

Tag des Danks, der Freudentränen Tag
Du meines Gottes Tag
Wenn ich im Grab genug geschlummert habe
erweckst du mich
Halleluja, halleluja

Wie den Träumenden wird´s dann uns sein
Mit Jesu gehn wir ein zu seinen Freuden
Der müden Pilger Leiden sind dann nicht mehr
Halleluja, halleluja

Ach, ins Allerheiligste führt mich mein Mittler dann
lebt ich im Heiligtume
zu seines Namens Ruhme
Halleluja, halleluja

Text: Friedrich Gottlieb Klopstock (1757)
Musik: a) Carl Heinrich Graun (1758) — b)  Gustav Mahler )

in Volkstümliche Lieder der Deutschen (1895) — Vierzig Grabgesänge (1906) — Sängers Liederbuch () —

Zweite Melodie zu "Auferstehn ja auferstehn wirst du mein Staub"

Zweite Melodie zu
Einstimmig

Anmerkungen zu "Auferstehn ja auferstehn wirst du mein Staub"

Klopstocks Auferstehungsode wurde bald nach ihrem Erscheinen vom berühmten Berliner Hofkapellmeister Heinrich Graun 1758 als ChorArie komponiert. Sie ertönte seitdem gar tröstlich durch ihre sanften weichen Klänge von Kirchenchören und Gesangvereine vorgetragen an tausend von Gräbern bis heute. Klopstocks Tert ward aber auch als Choral für Gemeindegesang mehrfach komponiert, am besten von Philipp Emanuel Bach. Auch der Choral ward vielfach an Gräbern gesungen selbst an des Dichters Grab zu Ottensen bei Altona 1803.

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